Der Rat der Stadt hatte 2022 die Verwaltung beauftragt, den Beitritt vorzubereiten. Auf Basis einer Bestandsaufnahme wurden drei zentrale Handlungsfelder aus dem 10-Punkte-Aktionsplan der Koalition festgelegt und dem Stadtrat vorgelegt. Die Bewerbung wurde von Oberbürgermeister Uwe Schneidewind unterzeichnet, und Roswitha Bocklage, Leiterin der Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung, präsentierte die Beweggründe für den Beitritt.
Damit schließt sich Wuppertal dem Slogan der Koalition in Lausanne an: „Europäische Städte gemeinsam gegen Rassismus!“
Mit Erhalt der Beitrittsurkunde setzt Wuppertal nun auf den Ausbau des Programms gegen Rassismus und die stärkere Einbindung der Bürger*innen. Die städtische Diversity-Strategie legt den Fokus auf die Bekämpfung von Rassismus und die Förderung von Vielfalt in der Verwaltung.
Im Bildungsbereich ist Wuppertal bereits gut aufgestellt: Viele Schulen, Vereine und freie Träger bieten Fortbildungen und Veranstaltungen zur Sensibilisierung an. Der Schwerpunkt liegt nun auf besserer Vernetzung und Information.
Die Aktionen der Wochen gegen Rassismus im März und April, mit über 22 Veranstaltungen in Jugendzentren, Theatersälen, auf öffentlichen Plätzen, Lesungen, Kreativwettbewerben, Diskussionen und Workshops, zeigen das breite Engagement der Stadtgesellschaft.