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Ressort Umweltschutz

Wuppertal im internationalen Austausch für mehr Wasserresilienz

Die Stadt Wuppertal wurde als eine von nur acht Kommunen für das internationale Connective Cities Deep Dive zum Thema „Wasserresilienz – Kommunen stärken sich gegen Trockenheit und Starkregenereignisse“ ausgewählt.

Ziel des Programms ist es, über einen Zeitraum von zwei Jahren Kommunen aus verschiedenen Weltregionen zusammenzubringen, um gemeinsam innovative Lösungsansätze für die Folgen des Klimawandels zu entwickeln und voneinander zu lernen.

Anfang Mai war Wuppertal Gastgeberin des ersten Präsenzworkshops. Vertreter*innen aus Kommunen in Benin, Kenia, Sri Lanka, Indien, Serbien und Deutschland kamen für drei Tage zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, Herausforderungen zu diskutieren und gemeinsam an praxisnahen Lösungsansätzen zu arbeiten. Zum Auftakt betonte die Beigeordnete Dr. Katrin Linthorst (Gesundheit, Klima- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Grünflächen und Recht), dass die Folgen des Klimawandels bereits heute deutlich spürbar seien und Wasserresilienz deshalb als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden müsse.

Das offene und kreative Workshopformat bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, über Länder- und Kontinentalgrenzen hinweg voneinander zu lernen. Dabei zeigte sich, dass viele Herausforderungen – trotz sehr unterschiedlicher geografischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen – vergleichbar sind und sich innovative Lösungsansätze häufig auf andere Kommunen übertragen lassen.

Für Wuppertal entwickelt das Ressort Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit im Rahmen des Deep Dive einen integrierten Kommunikationsansatz, um Informationen zu Starkregen- und Hochwasserrisiken künftig noch zielgerichteter an unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, insbesondere auch an schwer erreichbare Zielgruppen, zu vermitteln. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse und der entwickelte Kommunikationsplan sollen perspektivisch auch auf weitere Themen der Klimaanpassung, etwa den Hitzeaktionsplan, übertragbar sein.

Im Juni fand bereits der nächste Workshop im Online-Format statt. Dort stellten die beteiligten Kommunen den aktuellen Stand ihrer Pilotprojekte vor und arbeiteten in thematischen Gruppen weiter zusammen. Der fachliche Austausch lieferte wertvolle Impulse für die weitere Projektentwicklung und eröffnete neue Perspektiven für die Umsetzung vor Ort.

Als nächster Meilenstein steht im September ein weiteres internationales Arbeitstreffen an. Zur Vorbereitung tauscht sich Wuppertal mit der Stadt Natitingou (Benin) zum Thema „Nature-based Solutions, Evidence and Community Ownership“ aus. Im Mittelpunkt stehen naturnahe Maßnahmen zur Stärkung der Wasserresilienz sowie die Frage, wie Bürger*innen noch besser informiert, beteiligt und für Eigenvorsorge sensibilisiert werden können. Ein nächster wichtiger Schritt wird der Präsenzworkshop in Kenia sein, der die internationale Zusammenarbeit und den Austausch vor Ort weiter stärken wird.

Mit der Teilnahme am Connective Cities Deep Dive stärkt Wuppertal den internationalen Erfahrungsaustausch im Bereich Klimaanpassung und entwickelt gemeinsam mit Partnerkommunen neue Ansätze, um die Stadt langfristig resilienter gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen.

Weitere Infos: 

https://www.wuppertal.de/presse/meldungen/meldungen-2026/mai/workshop-wasserresillienz.php (Öffnet in einem neuen Tab)

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stefanie vom Stein

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