Dabei handelt es sich um einen umfangreichen Workshop, bei dem Ursachen, Zusammenhänge und Strategien zum Thema Wasserresilienz und Starkregenereignisse untersucht werden. Bis Donnerstag, 7. Mai, arbeiten dafür Vertreterinnen und Vertreter aus acht Kommunen gemeinsam an Lösungen für den Umgang mit Extremwetterereignissen. Beteiligt sind Dresden, Wunstorf und Wuppertal sowie Natitingou (Benin), Homa Bay (Kenia), Akkaraipattu (Sri Lanka), Hyderabad (Indien) und Niš (Serbien).
Fachleute weltweit zum Thema vernetzen
Ziel des von Connective Cities organisierten Workshops ist es, kommunale Fachleute weltweit zu vernetzen und beim Umgang mit den Folgen des Klimawandels zu unterstützen. Im Fokus stehen Herausforderungen wie Starkregen, Überflutungen, Dürren und Wasserknappheit, die durch den Klimawandel weiter zunehmen.
Raum, um Ideen für die Zukunft zu entwickeln
Dr. Katrin Linthorst, Dezernentin für Gesundheit, Klima- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Grünflächen und Recht betont die Bedeutung des Formats: „Letztlich geht es um mehr als einzelne Pilotprojekte. Es geht darum, unsere Städte zukunftsfähig zu machen – resilient gegenüber den Folgen des Klimawandels, lebenswert und gesund für alle Menschen, die in ihnen leben. Der Klimawandel ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern für alle spürbar.“ Zugleich hebt sie hervor: „Die Dynamik und Offenheit im Austausch haben mich wirklich beeindruckt. Was dieses Format so besonders macht, ist die spürbare Energie und die Vielfalt an Perspektiven aus unterschiedlichen Kulturen. Der Austausch jenseits des Arbeitsalltags eröffnet neue Blickwinkel, fördert echte Vernetzung und schafft genau den kreativen Raum, den wir brauchen, um gemeinsam tragfähige Ideen für die Zukunft zu entwickeln.“
Ansätze vorstellen, praktische Lösungen erarbeiten und Pilotprojekte identifizieren
Der Workshop in Wuppertal verbindet fachlichen Austausch mit praxisorientierten Arbeitsformaten. Im Mittelpunkt des ersten Tages stand es, ein gemeinsames Verständnis für die unterschiedlichen lokalen Herausforderungen zu entwickeln, bestehende Ansätze vorzustellen und voneinander zu lernen. Ziel ist es, daraus konkrete Ideen für Pilotprojekte zu entwickeln und ein langfristiges internationales Netzwerk aufzubauen. Der zweite Tag widmet sich insbesondere praktischen Lösungen und Best-Practice Beispielen, bevor am letzten Workshoptag ein klarer Output entstehen soll, indem Pilotprojekte identifiziert werden.
Bereits im März fand ein erstes digitales Kennenlernen statt. Weitere Online Formate folgen, bevor der nächste Präsenzworkshop im Herbst 2026 in einer Partnerkommune im Globalen Süden stattfinden soll.
Hintergrund Connective Cities
Connective Cities ist ein Kooperationsprojekt des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, des Verbandes kommunaler Unternehmen, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt. Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt und verfolgt das Ziel, Fachleute aus Kommunen weltweit zu vernetzen, den Erfahrungsaustausch zur nachhaltigen Stadtentwicklung zu fördern und gemeinsam Lösungen für lokale Herausforderungen zu entwickeln.