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Bauaufsicht Wuppertal

„Ein echter Meilenstein“: Bauanträge ab Oktober komplett online

Ab dem 1. Oktober 2026 bearbeitet die untere Bauaufsichtsbehörde Bauanträge durchgehend digital über das Bauportal NRW. Von der Einreichung der Unterlagen über die Kommunikation mit der Behörde bis zum Abschluss des Verfahrens läuft der gesamte Prozess künftig online.

Das bedeutet: weniger Papier, mehr Transparenz und ein modernerer, komfortablerer Weg zur Baugenehmigung.

„Der Start der durchgehend digitalen Bearbeitung über das Bauportal NRW ab dem 1. Oktober ist ein echter Meilenstein für Wuppertal!“ sagt Baudezernent Gunnar Ohrndorf, „Ich freue mich sehr, dass wir Bauherren und Architekturbüros ab sofort einen so modernen, transparenten und unkomplizierten Weg zur Baugenehmigung bieten können. Der digitale Projektraum vereinfacht nicht nur die Abstimmung für alle Beteiligten enorm, sondern macht unsere internen Verwaltungsprozesse auch um ein Vielfaches schneller und effizienter.“

Bauportal NRW

Mit der Umstellung setzt die Stadt die Vorgaben der nordrhein-westfälischen Bauordnung zur elektronischen Antragstellung um – und nutzt sie zugleich, um die Abläufe rund um Bauvorhaben konsequent zu modernisieren. Antragstellende reichen ihre Unterlagen über das Bauportal NRW ein und können dort auch während des gesamten Verfahrens mit der Bauaufsicht kommunizieren.

Service spürbar verbessert

Gunnar Ohrndorf: „Mit dem digitalen Bauantrag schlagen wir ein völlig neues Kapitel in der Wuppertaler Bauaufsicht auf – und das erfüllt mich mit großer Freude. Wir nutzen die Chancen der Digitalisierung konsequent, um den Service für die Menschen in unserer Stadt spürbar zu verbessern: von der Antragstellung bequem vom Schreibtisch aus bis hin zur flexiblen Online-Terminvergabe für Beratungsgespräche. Wuppertal zeigt hier eindrucksvoll, wie eine moderne, bürgernahe Zukunftsverwaltung aussieht!“

Mehr Übersicht

Herzstück des neuen Verfahrens ist ein eigener digitaler Projektraum für jedes Bauvorhaben. Hier kommen Unterlagen, Entscheidungen und Stellungnahmen der beteiligten Stellen an einem Ort zusammen. Bauherrinnen, Bauherren und Architekturbüros können den aktuellen Stand ihres Verfahrens jederzeit online einsehen. Das schafft mehr Übersicht und macht den Weg des Bauantrags transparenter.

Weitere Digitalangebote werden folgen

Zum Start werden das vereinfachte und das normale Genehmigungsverfahren vollständig digital abgewickelt. Dabei soll es nicht bleiben: Weitere Dienstleistungen der Bauaufsicht, darunter Anträge auf Grundstücksteilung oder Baulasten, werden zügig folgen.

Auch bei weiteren Angeboten baut die Stadt ihre digitalen Services aus. Anträge, die nicht über das Bauportal NRW laufen, werden schrittweise als Online-Formulare im Serviceportal der Stadt bereitgestellt.

Verschiedene Kommunikationswege

Gleichzeitig werden die Kontaktmöglichkeiten zur Bauaufsicht flexibler. Mit einer neuen Terminsoftware können Bürgerinnen und Bürger künftig selbst entscheiden, welcher Weg für ihr Anliegen am besten passt: ein persönliches Gespräch im Amt, eine Videokonferenz oder ein telefonischer Rückruf durch die zuständige Ansprechperson.

Persönliche Beratung bleibt erhalten

Mit der Digitalisierung erweitert die Bauaufsicht ihren Service, ohne die persönliche Beratung aufzugeben. Auf der neu gestalteten Internetseite der Bauaufsicht finden Ratsuchende einen Leitfaden für das Bauportal NRW sowie weitere digitale Angebote, darunter die Online-Hausakteneinsicht.

Wer sein Anliegen lieber persönlich besprechen möchte, kann sich auch weiterhin an die Bürgerberatung Bauen im Rathaus Barmen wenden. Sie bleibt persönlich, telefonisch und per E-Mail unter bauberatungstadt.wuppertalde erreichbar.

Gunnar Ohrndorf abschließend: „Mit dem digitalen Bauantrag verbindet Wuppertal moderne Verwaltungsabläufe mit mehr Transparenz und flexibleren Kontaktmöglichkeiten. Der 1. Oktober markiert dabei nicht das Ende der Digitalisierung der Bauaufsicht, sondern den Startpunkt für weitere digitale Angebote.“

Erläuterungen und Hinweise

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