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Bergisch Competentia

Das Bergische Städtedreieck - Region der erfolgreichen Frauen

Handlungsmöglichkeiten beim Thema "Mehr Frauen in Führung" - ein besonderes Angebot für Unternehmen ab 40 bis 250 Mitarbeitenden im Bergischen Städtedreieck.

Bergische Unternehmen: Erfolgreich mit Frauen in Führung

Der Fachkräftemangel gilt als größtes Wachstumshemmnis. Dieser Entwicklung entgegen zu wirken geht nur mit einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 

Passend zum Thema haben wir das Programm BERGISCHE UNTERNEHMEN: ERFOLGREICH MIT FRAUEN IN FÜHRUNG entwickelt, welches von kleinen und mittleren Unternehmen kostenfrei in Anspruch genommen werden kann.

Im Rahmen des Programms nehmen Personen aus Personalabteilung / Unternehmensleitung / Recruiting an drei aufeinander aufbauenden Workshops teil, in denen passgenaue, individuelle Lösungen mit und für die teilnehmenden Unternehmen entwickelt werden.

Zielgruppe: Unternehmensleitungen und/oder Verantwortliche für Personal/ Personalentwicklung aus KMU ab ca. 50 bis 250 Mitarbeitenden. Teilnehmen können bis zu 11 Unternehmen aus dem Bergischen Städtedreieck.

Für den neuen Durchgang können sich Unternehmen bis zum 23.08.2021 anmelden.


Feedback der Teinehmer*innen aus dem Durchgang 2020/21

"Die Teilnahme an einem solchen Workshop ist gerade für KMU sinnvoll, die nicht über die Ressourcen eines Konzerns verfügen.

Konkrete Vorteile: schriftliche Zusammenfassung der Workshop-Ergebnisse, individuelle Beratung und Fragen jederzeit möglich. Dies ermöglicht es auch kleineren Unternehmen mit begrenzten personellen und finanziellen Spielräumen, Lösungsansätze auszuarbeiten und umzusetzen.

Nützliche Informationen zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die gerade im Hinblick auf die immer schwieriger werdende Gewinnung von weiblichen Fachkräften sowie deren Bindung ans Unternehmen wichtige Denkanstöße und praktische Handlungshilfen bieten. Besonders spannend und praxisnah ist die Erörterung von Fallbeispielen.

Darüber hinaus habe ich im offenen Austausch mit den anderen Workshop-Teilnehmer*innen viele wertwolle Anregungen erhalten. Fazit: man muss nicht alles selber ausprobieren, sondern kann von den Erfahrungen der anderen Unternehmen profitieren und so ggf. teure Fehler vermeiden."

Jutta Diefenbach-Collings (Diefenbach Verpackungen GmbH, Solingen)

„Frauen in den Unternehmen zu stärken und für dieses Thema weitere Arbeitgeber zu sensibilisieren, ist eine wichtige Aufgabe. Aus diesem Grund haben wir an dem Workshop teilgenommen und haben einen tollen Austausch mit regionalen Unternehmen erlebt. Wir können die Workshopreihe daher sehr empfehlen.“

Karin Schmitz und Lisa Mardey (netzkern AG, Wuppertal)

„Für mich war vor allem spannend, auf wie vielen verschiedenen Ebenen wir als Unternehmen Diversität und Gleichstellung von Frauen fördern können. Es ist wichtig, immer wieder neue Perspektiven einzunehmen und die eigenen Rollenbilder zu hinterfragen. Für meine Arbeit mit der weiblichen Zielgruppe konnte ich wertvolle Impulse und auch ganz konkrete Gestaltungsmöglichkeiten, z.B. zum innovativen Elternzeitmanagement, mitnehmen.

Alina Ziehn (Babtec Deutschland GmbH, Wuppertal)

Frau Birgit Frese
Projektmitarbeiter*in



Oberbürgermeister der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal im Schulterschluss

"Das Bergische Städtedreieck muss eine attraktive Region für Frauen in Führungspositionen werden. Es braucht die Offenheit und Unterstützung der Unternehmen, um die Region für karriereorientierte Frauen attraktiv zu machen“, verdeutlichen die Oberbürgermeister einhellig. Ein erstes Strategiegespräch hat in 2018 in Remscheid stattgefunden, bei dem sich die Oberbürgermeister auf dieses Thema geeinigt haben.


Frauen im Management im Bergischen Städtedreieck

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf hat die Studie zu Frauen im Management im Bergischen Städtedreieck erstellen lassen. Frau Prof. Schwarze, Hochschule Osnabrück, stellte die Ergebnisse in der IHK-Vollversammlung vor. Der Anteil von Frauen im Top-Management ist seit 2007 von 10 Prozent bis 2013 auf gerade einmal 11 Prozent gestiegen. Im Mittelmanagement war der Anteil der Managerinnen hingegen schon 2007 doppelt so hoch als im Topmanagement. Bis 2012 konnten fast ein Drittel der Positionen von Frauen übernommen werden.

An Nachwuchs für die Steigerung des Frauenanteils fehlt es nicht: Die Zahlen im mittleren Management weisen darauf hin, dass gut qualifiziertes Nachwuchspotenzial für zukünftige Topmanagement-Positionen in den Startlöchern steht.

Gerade im Bergischen Städtedreieck mit seinen klein- und mittelständischen Unternehmen bieten sich besondere Chancen, denn es zeigt sich, dass der Anteil der Topmanagerinnen in mittleren Unternehmen fast doppelt so groß wie in großen Unternehmen ist

Kontakt

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bergisches Städtedreieck
Birgit Frese

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
  • Uwe Schinkel
  • netzkern AG
  • Babtec GmbH
  • Stadt Wuppertal
  • MHKBG NRW / Europäische Union, 1995-2018

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