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Übergang Schule Beruf / Maßnahmetool

Systematisierung der Übergänge in Qualifizierungsangebote - Maßnahmetool

BPS (Berufspsychologischer Service)

Zielgruppe: Nichtschüler, Schüler, Auszubildende

Laufzeit
laufend
Bildungsträger
Berufssychologischer Service der Agentur für Arbeit
Rückfragen an
Berufsberatung
Hinweise
Ziel

Begutachtende Dienstleistung:

Unterstützung der Fachkraft in:

• genaue Klärung der individuellen Lage der Kunden

• Feststellung der Eignung für einen Beruf, einen Arbeitsplatz, ein Studium oder eine Qualifizierung

• individuelle Feststellung der Ausbildungsreife und der Prognose zum Erreichen der Ausbildungsreife

• Absicherung und Fundierung des weiteren Vorgehens mit den Kunden

 

Unterstützende Dienstleistungen für die Fachkraft:

• Fallbesprechung: Die relevanten Informationen über die Kundin bzw. den Kunden werden im direkten Gespräch zwischen Fachkraft und Psychologin bzw. Psychologen sowie ggf. weiteren Beteiligten (z.B. ÄD) im Hinblick auf die Fragestellungen der Fachkraft analysiert und interpretiert.  

• Gemeinsame Fallbearbeitung: Die Psychologin bzw. der Psychologe nimmt am Vermittlungs-/Beratungsgespräch mit der Kundin bzw. dem Kunden sowie ggf. weiteren Beteiligten (z.B. ÄD) teil und bringt seine psychologische Kompetenz direkt im Gespräch oder im Nachgang ein. Je nach Absprache wird z.B. bei der Gewinnung diagnostischer Informationen oder bei der beruflichen Beratung der Kundin bzw. des Kunden unterstützt, wobei auf besondere Entwicklungen jeweils eingegangen wird.

 

Kompetenz-Dienstleistung:

• Fragebogen zur Selbsteinschätzung von Verhalten im Berufsleben (K 1): Mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens schätzen Kundinnen und Kunden ihr typisches Verhalten in beruflichen Situationen ein und werden bei einer reflektierten Selbsteinschätzung ihrer Kompetenzen unterstützt. Eine Auswertung im Vergleich zu einer Normgruppe ermöglicht eine Verankerung der individuellen Kompetenzeinschätzungen der Kundin bzw. des Kunden auf einem Referenzrahmen. In einem Rückmeldegespräch validiert die Psychologin bzw. der Psychologe die Ergebnisse, eine Schriftfassung wird der Kundin bzw. dem Kunden ausgehändigt.

•Test zur Erfassung der Auffassungsgabe (K 2): Mit Hilfe eines computergestützten Tests wird die intellektuelle Leistungsfähigkeit erfasst. Die Ergebnisrückmeldung macht Aussagen darüber, wie die intellektuelle Leistungsfähigkeit im Vergleich zu anderen Erwachsenen einzuschätzen ist und ob die Kundin bzw. der Kunde den theoretischen Anforderungen der angestrebten Qualifizierung gewachsen sein wird.   

• Begutachtung der Leistungsorientierung (K 3): Anhand eines strukturierten Interviews im Rahmen einer Begutachtung werden verschiedene Aspekte der individuellen Leistungsorientierung der Kundin bzw. des Kunden wie Eigeninitiative, Motivation/Leistungsbereitschaft, selbstständiges Arbeiten, Zielstrebigkeit/Ergebnisorientierung und Lernbereitschaft beurteilt. Der Kundin bzw. dem Kunden wird ausführlich Rückmeldung zu Stärken und Handlungsfeldern gegeben. Mit einem Psychologischen Gutachten werden die Ergebnisse übermittelt und die spezifischen Zielfragen der Fachkraft beantwortet.

•Assessment Center zur Erfassung sozial-kommunikativer Kompetenzen (K 4): Mit Hilfe verhaltensnaher berufsbezogener Übungen werden die Kompetenzen „Einfühlungsvermögen“, „Kommunikationsfähigkeit“, „Kundenorientierung“ und „Teamfähigkeit“ für ausgewählte Berufszweige beobachtbar und einschätzbar gemacht. Die Ergebnisse werden ausführlich mit der Kundin bzw. dem Kunden besprochen. In einem Psychologischen Gutachten werden die festgestellten Stärken und Potentiale fundiert beschrieben, Entwicklungsmöglichkeiten und ggf. Widersprüche aufgezeigt sowie Empfehlungen gegeben.  

• Deutsch-Test für Zweitsprachler (DT): Für Personen ab 16 Jahre, die Deutsch nicht als Muttersprache erworben haben, bietet sich der Deutsch-Test für die umgrenzte Fragestellung nach den aktuell vorliegenden Deutschkenntnissen an. Die Kundin bzw. der Kunde sollte über Grundkenntnisse der deutschen Schriftsprache verfügen und deren mündliche Kommunikationsmöglichkeiten in Deutsch über persönliche Angaben, wie z.B. Name und Herkunft, hinausgehen. In einer standardisierten Stellungnahme werden die vorliegenden Deutschkenntnisse anhand des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) beschrieben sowie beispielhafte Möglichkeiten der beruflichen Integration und Empfehlungen zur Deutschförderung dargestellt.

 

 
Unterlagen
 
Rechtsgrundlage
 

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

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