Unter dem Titel „Fremd bin ich hierher gekommen“ zeigen Regisseurin Heike Beutel und Fotografin Antje Zeis-Loi Porträts von jungen Geflüchteten, die ihre Heimat wegen Krieg verlassen mussten. Die Fluchtgeschichte wurde mithilfe von Portraits in einem Buch veröffentlicht und zeigt eindrücklich das Schicksal der Weitgereisten. Die Kinder und Jugendlichen, die der Ausstellung ihre Gesichter leihen, kommen aus diversen Ländern: Syrien, Afghanistan, Irak, Eritrea, Somalia, Bulgarien, Nigeria, Kosovo, Kurdistan, Tunesien, Serbien und der Ukraine.
Die Ausstellung beleuchtet dabei vor allem die individuelle Geschichte der jungen Menschen und zeigt: Hinter jeder Fluchterfahrung stehen Menschen, die vieles verloren haben und deren Motor die Hoffnung auf ein besseres Leben war. Lachende und auch nachdenkliche Gesichter gewähren so Einblicke in persönliche Geschichten – über die Vergangenheit, die Gegenwart und Zukunftswünsche.
Die Berichte laden zum Austausch und zur Diskussion ein und bieten die Gelegenheit, mehr über die Lebensrealität geflüchteter Personen zu erfahren und Vorurteile zu reflektieren.
Die Geschichten werden in Form von 24 Porträts und Textausschnitten des Buches „Fremd bin ich hierher gekommen“ präsentiert, die im Treppenhaus der Zentralbibliothek, der sogenannten BibGalerie, in Kooperation mit dem kommunalen Integrationszentrum des Ressorts Zuwanderung und Integration der Stadt zugänglich gemacht werden.
Wanderausstellung: Fremd bin ich hierher gekommen
Junge Geflüchtete in 24 Portraits
von Heike Beutel und Anje Zeis-Loi
Sounddesgin: Michi Kleiber, Hundefängermusik
Die Ausstellung ist vom 22. September bis zum 10. November zu den regulären Öffnungszeiten der Zentralbibliothek in der BibGalerie im Treppenhaus zu sehen.
Vernissage mit Lesung: Dienstag, 22. September, 17 Uhr
Der Eintritt ist kostenfrei.