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Wuppertal / Pressemeldung – 13.11.2009

Neuer Spielplatz im Kaiser Wilhelm-Hain fertig

Dass an einem Freitag, dem Dreizehnten, nicht zwangsläufig nur schlechte Dinge passieren müssen, werden viele Kinder, die rund um den Kaiser-Wilhelm-Hain wohnen, jetzt sicher bestätigen können: Der von einigen von ihnen sogar selbst entworfene Spielplatz ist nun fertig und von den Kindern übernommen worden.

Aus einem zugewachsenen und schattigen Plätzchen mit alten Spielgeräten ist ein heller, lichter Ort mit tollen neuen Spielgeräten aus Holz geworden. Nun ist die Umgestaltung des Platzes an der Bremer Straße abgeschlossen.

 

Entstanden ist für die Summe von 150.000 Euro eine komplett neue Spiellandschaft für Kinder aller Altersgruppen. Spiel- und Baumhäuser, eine Rutsche, Kletternetze, eine Hängebrücke, eine Vogelnestschaukel werden sehr bald von sicher vielen Kindern in Besitz genommen.

Balancierstämme verbinden die einzelnen Elemente, ein zentraler Spielturm nimmt die Mitte des Bereichs für die größeren Kinder ein. Für die Jüngsten gibt es einen eigenen Teil mit entsprechend kleineren Geräten und Sitzen für die Eltern oder Begleiter. Am Rand laden Bänke und Tische zum Verweilen ein.

Und das Beste daran: Die meisten Sachen sind aus Eichenholz – und geben auf diese Weise dem Spielplatz, getreu seiner waldartigen Umgebung, einen natürlichen Charakter.

 

Der alte Kinderspielplatz lag in einem „stark verschatteten Bereich“ der Parkanlage, wie es die Experten vom Ressort Grünflächen und Forsten ausdrücken. Eine Sanierung war dringend erforderlich.

Um Ideen zu sammeln, was denn getan werden müsste, wurden diejenigen gefragt, die es am besten wissen müssen: Anfang 2008 startete ein Beteiligungsprojekt des städtischen Fachbereichs Jugend & Freizeit, des Bewohnertreffs „Mittendrin“ der Diakonie sowie der GWG mit 20 Kindern zwischen sechs und 13 Jahren.

Was dort an Ideen zusammenkam, setzte das Ressort Grünflächen und Forsten in einen Entwurf um, der Kindern und Anliegern des Kaiser Wilhelm-Hains vorgestellt wurde und allgemein Zustimmung fand.

 

Gerade in der frühen Beteiligung der späteren Nutzer liegt für die Planer und Gestalter der Schlüssel für spätere Akzeptanz. Die Stadt hofft so, dass die Kinder „ihren“ Park und Spielplatz „in Besitz“ nehmen und aktiv gegen Vandalismus und mutwillige Zerstörungen eintreten werden.

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