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Wuppertal / Pressemeldung – 18.02.2010

Aktiv für eigenen Stadtteil: Lokales Bürgerforum Uellendahl

Das Lokale Bürgerforum Uellendahl geht in seine zweite Runde: Für Samstag, 20. Februar, bitten die Organisatoren vom Ressort Soziales alle Teilnehmer des ersten Treffens und sonstige Interessierte von 14 bis 17 Uhr ins Evangelische Gemeindezentrum, Röttgen 102. Angesprochen ist vor allem die Generation 50+, aber auch alle anderen Altersgruppen.

Der erste Teil des Programms widmet sich einer Auswertung der Ergebnisse des ersten Treffens. Mitglieder der Arbeitsgruppen

 

-Bürgertreff,

-Anlaufstelle für Alltagshilfen     sowie

-Bezirksaltenrat,

 

die sich nach dem ersten Treffen gebildet hatten, stellen erste Ergebnisse vor.

 

Für den zweiten Teil des Nachmittags sind informative Vorträge geplant. Da geht es zum Einen um den Bereich Alltagshilfen. Heike Nordmann von der Verbraucherzentrale NRW spricht über „Haushaltsnahe Dienstleistungen“ und auf welche Qualitätsmerkmale da geachtet werden sollte. Gebraucht werde der aktive Bürger, der Mindeststandards kennt und einfordert.

Zum anderen informieren Angelika Leipnitz von der städtischen Servicestelle Ehrenamt und Birgit Paziener von der Arbeiterwohlfahrt zum Thema „Ich will aktiv werden – aber wie?“ über vielfältige Aktivitätsfelder.

 

Das Ressort Soziales der Stadt Wuppertal hatte am 7. Februar 2009 das erste Lokale Bürgerforum im Stadtbezirk Uellendahl organisiert. 70 Bürgerinnen und Bürger formulierten damals eine Vielzahl von Wünschen und Ideen. Eine Gruppe Aktiver hat sich seither zunächst drei besonders wichtigen Themen gewidmet und Überlegungen zu deren Realisierung angestellt. Weitere Mit – Macher sind dabei immer willkommen!

Hintergrund:

Das Lokale Bürgerforum ist Teil des Modellprogramms „Aktiv im Alter NRW“. Wuppertal beteiligt sich an dieser Initiative. Das Modellprogramm bietet die Möglichkeit, „Lokale Bürgerforen" als eine Form der Bürgerbeteiligung an Prozessen der Alten- und Sozialplanung zu erproben: Lebensumfeld und Angebotsstrukturen sollen unter Einbeziehung der Bürger überprüft und gestaltet werden.

 

Die Foren sollen dabei helfen, Angebote und Strukturen durch Mitgestaltung und Mitbestimmung der älteren Generation „zukunftsfest“ zu machen und dabei auch neue Felder und Projekte zu finden, die in Eigeninitiative durchgeführt werden können und die Wohn- und Lebenssituation im Stadtteil verbessern.

 

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen fördert die Lokalen Bürgerforen zwischen Oktober 2008 und Februar 2010 mit einer einmaligen Anschubfinanzierung in Höhe von 10.000 Euro.

 

Ziel des Modellprogramms „Aktiv im Alter NRW“ ist eine innovative kommunale Seniorenpolitik, eine Politik gemeinsam mit den älteren Menschen. Der Generation 50 Plus soll eine regelhafte Möglichkeit der Mitgestaltung und Mitbestimmung bei der Konzeption und Umsetzung von Angeboten eröffnet werden.

 

Denn: Die Generation 50 Plus war noch nie so fit und engagiert wie heute. Sie ist in starkem Maße daran interessiert, das Gemeinwesen mitzugestalten und bereit Verantwortung zu übernehmen – gegenüber der eigenen und auch der nachfolgenden Generation. Der demographische Wandel bedingt auch in Wuppertal zukünftig einen weiter steigenden Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung.

Das Modellprogramm „Aktiv im Alter NRW“ möchte es Frauen und Männern jenseits der 50 noch leichter machen, sich für die Dinge, die ihnen am Herzen liegen, zu engagieren.

Frau Marianne Krautmacher
Abteilungsleiterin

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