Inhalt anspringen

Wuppertal / Pressemeldung – 25.02.2010

Wuppertal wird picobello: Bereits 8.000 Anmeldungen

Wenn am 20. März an den Uferbereichen der Wupper wieder der große Frühjahrsputz ansteht, werden auch ein paar Spezialisten in die Fluten steigen und dort für Ordnung sorgen. Das ist allerdings eher die Ausnahme: Die meisten Putztruppen werden auf höher gelegenen Uferbereichen, den so genannten Bermen, in Grünanlagen und auf Spielplätzen dafür sorgen, dass nichts mehr herumliegt, was dort nicht hingehört.

8.000 freiwillige Helfer haben sich bislang gemeldet, um die Stadt wieder herauszuputzen. Den Großteil machen wie in jedem Jahr wieder zahlreiche Schulklassen und Kindertagesstätten aus, die in der Woche vom 23. bis 26. März auf die Pirsch gehen werden. Am zentralen Putztag, einem Samstag, wird die Wupper mit ihren Uferbereichen im Fokus der stadtweiten Aktion stehen.

 

Für alle Putzer gibt es wie in den vergangenen Jahren Handschuhe und Müllsäcke, die beim Eigenbetrieb Straßenreinigung am Klingelholl abgeholt werden können. Außerdem wird am 20. März Material an der Kluse verteilt. Für die Teilnehmer gibt es zudem freie Fahrt mit dem Bus und erstmals viele attraktive Preise zu gewinnen – zum Beispiel Zoo- oder Kinokarten.

 

„Am meisten würden wir uns freuen, wenn die Aktion eines Tages nicht mehr nötig wäre, weil kein Müll mehr herumliegt“, sagt Organisator Michael Lutz vom Umweltschutztelefon. Deshalb ruft das Ressort Umweltschutz zu einem Fotowettbewerb auf: Wer seine Stadt durch das Objektiv betrachtet und seine Bilder von verschmutzten und später geputzten Stellen per Mail einsendet, kann diese im Internet wieder finden – und mit seinen Bildern bei einer Ausstellung im kommenden Frühjahr dabei sein.

 

Unterstützt wird die Aktion vom Eigenbetrieb Straßenreinigung (ESW) und der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG), die für den Abtransport des eingesammelten Mülls sorgen, und vom Wupperverband, der die gewünschten Uferbereiche der Wupper mit Leitern zugänglich macht. Im vergangenen Jahr sammelten gut 8.000 Helfer insgesamt 50 Tonnen Weggeworfenes ein.

Umweltschutztelefon
Umweltberatung & Artenschutz, Untere Naturschutzbehörde

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet.

Seite teilen