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Wuppertal / Pressemeldung – 29.03.2010

Bei Osterfeuern gilt es Regeln zu beachten

Das Wichtigste vorneweg: Osterfeuer sollten Brauchtumsfeuer sein und nicht der illegalen Müllentsorgung dienen. Im letzteren Sinne sind sie auch eindeutig verboten, als Brauchtumsfeuer dagegen erlaubt. Aber es müssen Regeln eingehalten werden:
So sollte es selbstverständlich sein, dass nur trockenes, unbehandeltes Holz, Ast- und Strauchwerk verbrannt werden. Beschichtetes oder behandeltes Holz, wie beispielsweise Paletten, Schalbretter, oder überhaupt Abfälle wie Plastikmüll oder Autoreifen haben auf einem Osterfeuer nichts zu suchen.

Um Kleintiere zu schützen, darf das Feuerholz erst kurz vor dem Anzünden aufgestapelt werden. Tagelang angehäufte Holzscheite werden oft von Igeln und anderen Kleintieren als Unterschlupf genutzt. Sie finden einen qualvollen Tod, wenn das Holz nicht umgeschichtet wird.

Bei starkem Wind sollte auf das Osterfeuer verzichtet werden.

Aus Sicherheitsgründen sind bestimmte Mindestabstände einzuhalten. So muss das Osterfeuer 200 Meter von zusammenhängenden Ortsteilen, 100 Meter von Wohngebieten, 100 Meter vom Wald, 50 Meter von öffentlichen Verkehrsflächen und 10 Meter von Feld- und Waldwegen entfernt sein.
Das Feuer darf nicht mit Ölen und Benzinen angezündet werden. Es sollten nur kleine Mengen Papier zum Anzünden verwendet werden.

Während des Osterfeuers müssen genügend Löschmittel, zum Beispiel Sand, Wasser oder Feuerlöscher, zur Verfügung stehen.

Es versteht sich auch von selbst, dass Osterfeuer nicht unbeaufsichtigt abgebrannt werden dürfen. Zwei Aufsichtspersonen müssen die ganze Zeit anwesend sein. Erst wenn Feuer und Glut erloschen sind, endet die Aufsichtspflicht. Die Überbleibsel des Osterfeuers gehören in den Restmüll, wenn sie vollständig abgekühlt sind.

 

Wer auch der Umwelt an den Osterfeiertagen etwas Gutes tun möchte, der sollte am besten auf ein Osterfeuer verzichten. Denn neben den Sicherheitsrisiken stellen die alljährlichen Osterfeuer auch immer eine erhebliche Belastung für die Umwelt dar.

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