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Wuppertal / Pressemeldung – 20.05.2010

Lulu, Mimi und Macbeth: Bühnen stellen Spielzeitprogramm vor

Puccini, Tschechow und der Drache vom Dönberg: Das neue Programm der Wuppertaler Bühnen für die kommende Spielzeit bietet eine handverlesene Mischung aus Klassikern und Neuem. Roter Faden ist diesmal die Türkei.

Mit einer gemeinsamen Eröffnung starten die Wuppertaler Bühnen und das Sinfonieorchester am 11. September in die Spielzeit 2010/11: Dann stehen die Highlights aus den kommenden Opern-Inszenierungen auf dem musikalischen Programm. Und auch sonst haben die Kulturschaffenden Abwechslungsreiches im Gepäck.

 

So wird die Mimi aus Puccinis "La Boheme" ihr Schicksal im Opernhaus besiegeln, der "Vetter aus Dingsda" kommt aus Solingen nach Wuppertal. Ali Baba und die vierzig Räuber entführen in die Welt von Tausendundeiner Nacht, Arabella und Idomeneo bieten feinste Opernkost für Kenner. Klänge aus der Türkei erklingen im Mai in Barmen.

 

Das Schauspiel bringt Tschechows "Kirschgarten" auf die Bühne des Opernhauses, als Familienstück soll Hauffs "Das kalte Herz" Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren locken. Mit Grillparzers "Das goldene Vlies", Wedekinds "Lulu" und Ibsens "Baumeister Solness" kommen Klassiker zum Zuge, die in Wuppertal lange nicht gespielt wurden.

 

Im Kleinen Schauspielhaus an der Kluse geben sich Oper und Schauspiel wieder die Klinke in die Hand. "Der Drache vom Dönberg" ist eine Kammeroper mit regionalem Bezug, zwei Kammeropern türkischer Komponisten stehen für Internationalität. Macbeth wird auf der kleinen Bühne im Foyer seinen König meucheln, das Kinderstück "Steinsuppe" eine neue Variante vom Wolf und den sieben Geißlein präsentieren und zwei zeitgenössische Stücke von Dummheit, Liebe und Geld erzählen.

 

Personell setzen die Bühnen auf Kontinuität. Neben den Ensemble-Mitgliedern wird es auch ein Wiedersehen mit vielen Regisseuren der laufenden Saison geben, die Stücke und Opern in Szene setzen werden. Im Schauspiel wird der Weggang von Andreas Möckel mit Gastschauspielern aufgefangen, die für die jeweiligen Inszenierungen nach Wuppertal kommen werden.

 

Nachdem die Eintrittspreise für die Bühnen in den vergangenen zehn Jahren nicht gestiegen sind, steht in diesem Jahr eine Erhöhung an. So kosten die Karten im Schnitt ab der kommenden Spielzeit zehn Prozent mehr. Für die Premiere einer Oper - die höchste Preiskategorie - sind dann 34 Euro zu berappen, eine Premiere im Kleinen Schauspielhaus kostet dann 15 statt bisher 12 Euro. Für Erwachsene mit entsprechendem Nachweis gibt es eine Ermäßigung um 40 Prozent, Schüler zahlen nach wie vor 6 Euro.

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