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Wuppertal / Pressemeldung – 09.11.2010

Fußgänger kommen drüber: Werther Brücke wird saniert

Am Montag, 15. November, starten die Instandsetzungsarbeiten an der denkmalgeschützten Werther Brücke. Das Bauwerk über die Wupper wird ab 8 Uhr für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt.

An den Einmündungen

 

Brändströmstraße / Reichsstraße,

Heckinghauser Straße / Albertstraße,

Engelbertstraße / Albertstraße          

 

sowie an der Kreuzung

Brändströmstraße / Heckinghauser Straße

 

werden Hinweistafeln stehen und auf die Sperrung der Brücke verweisen. Fußgänger können die Wupperbrücke an der gleichnamigen Schwebebahnstation während der gesamten Bauzeit einseitig nutzen.

 

Beginnen werden die Arbeiten mit der Montage des Schutz- und Arbeitsgerüstes unter der Brücke, gefolgt vom Abbruch der Fahrbahn und der Gehwege. Anschließend wird die Brücke oberseitig für die nachfolgenden Stahlbau- und Korrosionsschutzarbeiten eingerüstet. Sind auch diese abgeschlossen, werden die Fahrbahn, die Gehwege sowie die angrenzenden Straßenbereiche wiederhergestellt.

 

Die gesamte Instandsetzung dauert voraussichtlich bis Ende September 2011. Die Erfahrung vergangener Brückensanierungen zeigt jedoch, dass sich der Instandsetzungsumfang während der Arbeiten ausweiten kann. Soll heißen: Bei alten Brücken treten immer wieder unvorhersehbare Ereignisse ein. Die gesamten Baukosten betragen 884.000 Euro.

 

„Die Werther Brücke ist beileibe nicht das letzte Ingenieurbauwerk, das saniert werden muss. Es müssen aufgrund des Alters verschiedener Brücken und deren verkehrstechnischer Bedeutung weitere folgen“, hebt Frank Meyer, Bau- und Umweltdezernent, hervor und gibt einen weiteren Ausblick: „Derzeit laufen noch Instandsetzungsarbeiten an der Bembergbrücke. Im Frühjahr 2011 wird die Erneuerung der Brücke Konsumstraße in Angriff genommen.“

Meyer weiter zum Zustand und zu den Sorgen um wichtige Verkehrsbauwerke in Wuppertal: „Der Erhaltungszustand vieler Ingenieurbauwerke ist schlecht, und mit zunehmendem Alter und den immer knapper werdenden Haushaltsmitteln werden diese in den kommenden Jahren weitere Schäden erfahren.“

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