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Wuppertal / Pressemeldung – 22.11.2010

Historisches Zentrum: Ein Wochenende für Engels

Friedrich Engels, weltweit wohl bekannte Wuppertaler Persönlichkeit, hätte am 28. November seinen 190. Geburtstag. Gleichzeitig blickt das Engels-Haus auf eine 40jährige Geschichte zurück.
Das wird am Samstag und Sonntag, 27. und 28.November, im Engelshaus mit Lesungen, Führungen und Ausstellungen gefeiert.

Im November 1970 wurde das Engels-Haus in Wuppertal mit einer großen Ausstellung über Leben und Werk Friedrich Engels´ eröffnet. Der 150. Geburtstag des Politikers und Philosophen war damals zugleich Anlass für viele weitere Veranstaltungen: In der Stadthalle trafen sich Wissenschaftler aus aller Welt zu einer wissenschaftlichen Konferenz, im großen Saal des Schauspielhauses wurde die Aktualität des von Engels mit entworfenen Gesellschaftsbildes diskutiert und im Opernhaus gastierte das „Berliner Ensemble“ mit dem Brechtstück „Die Tage der Kommune“. Der wohl prominenteste Gast war der damalige SPD-Vorsitzender und Bundeskanzler Willy Brandt, der in der Stadthalle das Lebenswerk Friedrich Engels würdigte.

Friedrich Engels, 28.11.1820 - 05.08.1895

Die Ausstellung im gemütlichen Wohnhaus der Unternehmerfamilie Engels war in den vergangenen 40 Jahren besonders bei Besuchern aus sozialistischen oder kommunistischen Staaten gefragt – ganze Delegationen chinesischer Reisender bestaunten die Ausstellungsstücke in dem Haus mit den knarrenden Holzdielen, der Besuch Honeckers samt einem Treffen mit Udo Lindenberg ist in Wuppertal Legende.

Jetzt hat Dr. Eberhard Ilner, Leiter des Historischen Zentrums, gemeinsam mit seinem Team ein umfangreiches und kurzweiliges Programm zu Ehren von Friedrich Engels und dem Engelshaus zusammengestellt. Gefeiert wird im Engelshaus an der Engelsstraße 10.

Am Samstag, 27. November gibt es um 14, 15 und 17 Uhr Führungen zu Friedrich Engels. Historische Fotos stehen um 14 Uhr im Mittelpunkt, um 15 Uhr schließt sich ein Gang durch das Museum für Frühindustrialisierung an, bei dem Texte von Engels und seinen Zeitgenossen, etwa Georg Weerth und Adolf Kolping, im Mittelpunkt stehen. Um 17 Uhr geht es um Friedrich Engels und sein Wirken im Wuppertal.

Der Sonntag, 28. November, startet um 11 Uhr mit einem aktuellen Überblick über den Stand der Forschung zu Geburtstagskind Engels. Zum Geburtstagsmahl wird im urigen Engelskeller von 12.30 bis 14 Uhr Eintopf serviert. Ab 13 Uhr gibt es stündliche Führungen rund ums Engelshaus, ab 14 Uhr können sich die Besucher bei Musik und Lesungen im Salon des Engelshauses unterhalten lassen, dazwischen wird zur Kaffeepause in den Engelskeller geladen. Bei einer Ideenwerkstatt können die Besucher ab 17 Uhr ihre Ideen und Wünsche zur künftigen Gestaltung und Nutzung des Engelshauses einbringen, ehe um 18 Uhr das Geburtstagsständchen das Fest-Wochenende beschließt.

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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