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Wuppertal / Pressemeldung – 22.10.2010

Vier neue Familienzentren: Dank an Eltern für Mithilfe

Die vier Kindertageseinrichtungen St. Johann Baptist (Normannenstr.74); Am Deckershäuschen; Heckinghauser Straße und Sonnenstraße dürfen sich seit kurzem „Familienzentrum“ nennen. Sie haben das Zertifizierungsverfahren erfolgreich abgeschlossen und gehören nun zur immer größer werdenden Gruppe dieser besonderen Einrichtungen.

Seit der Pilotphase 2006/2007 sind damit bereits 32 solcher Zentren entstanden. Der Ausbau erfolgt stufenweise nach dem vom Land vorgegebenen Ausbauplänen. Insgesamt sollen bis 2012 in Wuppertal 54 Kitas zu Familienzentren weiterentwickelt werden. Diese verteilen sich dann über das gesamte Stadtgebiet. Vertreten sein werden alle Trägergruppen und unterschiedlichste Konzeptionen.

 

Förderung und Unterstützung von Kindern und ihren Familien mit niedrigschwelligen, gebündelten Angeboten im Stadtteil – das ist das Ziel von Familienzentren. Die sehr unterschiedlichen Angebote der einzelnen Einrichtungen richten sich stark an den jeweiligen Bedürfnissen und Nachfragen aus.

 

Ein Familienzentrum bietet zum Beispiel vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebote, aber auch Förderangebote zu Erziehungspartnerschaft und Familienbildung. Die zertifizierten Einrichtungen helfen bei Vermittlung und Nutzung der Kindertagespflege und verbessern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Angebote.

 

Natürlich steht die Betreuung, Bildung und Erziehung der Kinder im Mittelpunkt. Darüber hinaus gibt es aber auch zusätzliche Beratungs- und Hilfsangebote für die Eltern beziehungsweise die Familien der Kinder, wie das Elterncafé, themenorientierte Elternabende oder auch gemeinsame Aktionen, Projekte und Feste.

 

Die Entwicklung von der „Kindertagesstätte“ zum „Familienzentrum“ erfordert von allen Mitarbeiterinnen ein Umdenken, besonders was Arbeitsstrukturen und zeitliche Ressourcen sowie die Öffnung der Einrichtung in den Stadtteil betrifft.

 

Ein Dank des Stadtbetriebs Tageseinrichtungen für Kinder geht deswegen auch an die Eltern, ohne deren Mithilfe die vielfältigen erziehungspartnerschaftlichen Angebote nicht möglich wären.

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