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Wuppertal / Pressemeldung – 28.10.2010

Nordbahntrasse: Stadt stellt Förderantrag

Die Stadtverwaltung hat den Förderantrag für die beiden Außenbereiche der Nordbahntrasse bei der Bezirksregierung abgegeben. Damit ist ein weiterer wichtiger Meilenstein zur Realisierung des Projektes auf den Weg gebracht.

In vier dicken DIN-A4 Ordnern prall gefüllt mit hunderten von Detailplänen, Stellungnahmen aller Fachdisziplinen, dem gemeinsam von allen Beteiligten nach langen Verhandlungen unterzeichneten Artenschutzkonzept zur Gesamttrasse und weiteren Expertisen wurden die Unterlagen in vierfacher Ausfertigung der Bezirks-Regierung zur Prüfung vorgelegt. Bevor die Förderung allerdings bewilligt werden kann, muss die Wuppertalbewegung noch zwingend eine aktuelle schriftliche Bescheinigung der Firmen vorlegen. Darin müssen die Firmen bestätigen, dass sie auch heute noch zu den teilweise schon vor einigen Jahren zugesagten Finanzzusagen für das Projekt stehen und diese jetzt auch kurzfristig für den geplanten Baubeginn im nächsten Jahr zur Verfügung stellen.

 

"Die Stadt hat ihre Hausaufgaben gemacht, jetzt ist die Wuppertalbewegung am Zug, um den ambitionierten Zeitplan für das Projekt nicht zu gefährden", so Baudezernent Frank Meyer. Die sogenannte Außenbereiche der Nordbahntrasse umfassen die Bauabschnitte vom Dorper Tunnel (am Ottenbrucher Bahnhof) bis Vohwinkel und die Verbindungsstrecken zur Korkenziehertrasse in Solingen. Ebenso den Anschluss von Varresbeck in Richtung Niederbergbergbahn in Wülfrath, sowie die Verbindungsstrecke von Wichlinghausen zu den bereits vorhandenen Radwegen von Schee in Richtung Hattingen und Silschede inklusive Tunnel Schee. Damit kann und soll der wichtige und attraktive Anschluss in Richtung Ruhrtalradweg geschaffen werden.

 

Die Strecken der Außenbereiche bilden mit rund zehn Kilometern Gesamtlänge etwa die Hälfte des Projektes Nordbahntrasse. Zur Realisierung wurden dafür Kosten von rund 10,7 Mio Euro veranschlagt. Davon sollen 80 Prozent aus dem EU-Ziel-2 Programm zur Tourismusförderung finanziert werden, die restlichen Anteile werden durch die von der Wuppertalbewegung eingeworbenen Spenden und durch Eigenleistungen des zweiten Arbeitsmarktes erbracht.

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