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Wuppertal / Pressemeldung – 11.04.2011

Haus der Jugend lädt zum Blick hinter die Kulissen

Nach über zweijähriger aufwändiger Grund- und Brandschutzsanierung von Herbst 2009 bis April 2011 kehrt wieder Leben ein ins Haus der Jugend Barmen.

Die ersten Konzerte haben stattgefunden, die Stadtteilbibliothek empfängt wieder ihre Leserinnen und Leser und im Mai eröffnet die Kunsthalle des Von der Heydt-Museums ihre erste Ausstellung.

 

Für Samstag, 16. April, lädt das Haus der Jugend zur offiziellen Eröffnung und bietet ein buntes Programm:
Ab 11 Uhr lädt das Kinder- und Jugendensemble Musical & Dance des Tanzhauses Wuppertal zur öffentlichen Probe.
Mit der Songwriterin Franziska Rockzz. geht es um 14 Uhr dann offiziell und musikalisch los. Es folgen Tanzauftritte und Rocksessions bis in den späten Abend. Das Von der Heydt-Museum gewährt Einblicke in seine pädagogische Arbeit, und in den Räumen der Stadtbibliothek führt das Figurentheater Allegria das Stück „Trollkind“ auf.

 

Das Besondere an diesem Tag: Interessierte können einen Blick hinter die Kulissen des Hauses werfen. Es gibt halbstündlich Führungen durch die Räume. Dabei erklären die Fachleute, welche energetischen und sicherheitsrelevanten Einbauten vom städtischen Gebäudemanagement umgesetzt wurden. Denn wer achtet schon als Besucher im Haus der Jugend auf die Brandmelde- und Lüftungsanlagen oder die Sprinklerzentrale?

 

Bei den kostenlosen Führungen gibt es exklusive Einblicke in die insgesamt 3,5 Mio. Euro teuren Sanierungsmaßnahmen. 550.000 Euro sind Mittel aus dem Konjunkturpaket II, 1,6 Mio. Euro stammen aus der Bauunterhaltung und 1,3 Mio. Euro sind Investitionsmittel. „Damit wurden nicht nur die Brandschutzmaßnahmen bestritten, sondern auch das Gebäude energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Das Dach und die Fenster wurden isoliert und Heizkühldecken in den Museumsräumen eingezogen“, erklärt Dr. Hans-Uwe Flunkert, Leiter des Gebäudemanagements Wuppertal.

 

Eine für alle Besucher offensichtliche Veränderung gibt es in der Stadtbibliothek. Der Wegfall des baufälligen Anbaus konnte durch einen schönen hellen Raum, den „Kleinen Saal“ im Hauptgebäude, ausgeglichen werden. Zudem macht neue Technik die Nutzung der Bibliothek attraktiv. 

 

Der „Große Saal“ hat ein Foyer bekommen, und das Von der Heydt-Museum hat jetzt auch eine Bewirtungsmöglichkeit. Die Bergische Kunstgenossenschaft hat ihre Räume zur Verfügung gestellt und bleibt im Kolkmannhaus, wo sie seit den Umbauarbeiten residiert. Oberbürgermeister Peter Jung freut sich, dass die Sanierungsmaßnahmen beendet sind und der Betrieb wieder läuft: „Das Haus kann jetzt seine besondere Bedeutung für die soziale und kulturelle Identität und Infrastruktur in Barmen, in Wuppertal und in der Bergischen Region wieder übernehmen.“

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