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Wuppertal / Pressemeldung – 07.02.2011

Kulturfonds: Förderplattform für die freie Szene

Eine gute Nachricht für Wuppertals freie Szene: Zukünftig wird es einen Kulturfonds geben, mit dessen Hilfe Projekte von freischaffenden Künstlern und Gruppierungen gefördert werden sollen. Die Federführung hat dabei das städtische Kulturbüro.

„Mit dem Kulturfonds haben wir das ,Ei des Kolumbus’ gefunden“, freut sich Kulturdezernent Matthias Nocke. „Damit führen wir Unterstützer und Kulturschaffende auf fruchtbare Weise zusammen.“ Auch Monika Heigermoser, Leiterin des Kulturbüros, betont die Vorzüge des neuen Modells: „Diese Förderplattform sorgt dafür, dass die freie Kulturszene in Wuppertal stark bleibt und ihre Bedeutung für ein vielfältiges Stadtleben sogar steigern kann.“

 

Die Idee für den Kulturfonds ist so einfach wie einleuchtend: Bürgerschaftliches und kulturelles Engagement sollen miteinander in Kontakt gebracht werden. Sponsoren, die sich für die Kultur im Tal engagieren möchten, werden vom Kulturbüro mit Kulturschaffenden zusammengeführt. Möglich ist die Unterstützung der hiesigen Szene mit monetärer Hilfe, aber auch mit Sachleistungen. Der Flyer für den Kulturfonds macht es vor: Ihn hat das Büro Longjaloux aus Wuppertal als Starthilfe für das Projekt als Sponsor gestaltet.

 

In umgekehrter Richtung können sich auch Kulturschaffende an das Kulturbüro wenden, um Unterstützer für ihre Projekte zu finden. Mit der Förderung soll der Kulturfonds zukunftsorientiert wirken: Ganz explizit soll ein Schwerpunkt auf Projekten liegen, die von jungen Kulturschaffenden angestoßen werden oder die sich verstärkt einem jungen Publikum öffnen. Zur Zielgruppe gehören dabei traditionelle Chöre ebenso wie freie Initiativen für moderne Musik, die Galerie-Szene, die freien Tanz- und Theaterprojekte, Literatur und Film.

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