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Wuppertal / Pressemeldung – 08.07.2011

Junior Uni langfristig abgesichert: Stadtwerke-Partner hilft

Für dieses Jahrzehnt ist die wirtschaftliche Existenz der privat finanzierten Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land zu siebzig Prozent abgesichert. Dafür sorgt nach der Jackstädt-Stiftung und weiteren großzügigen Unterstützern nunmehr auch die GDF SUEZ Energie Deutschland AG, Teil eines führenden europäischen Energieunternehmens mit weltweit 200 000 Mitarbeitern und seit zwei Jahren strategischer Partner der Wuppertaler Stadtwerke AG.

Dazu erklärte anlässlich der Vertragsunterzeichnung der aus Berlin angereiste Vorstandsvorsitzende Erik von Scholz: „ Diese Kinder- und Jugenduniversität ist ein einzigartiges Projekt in Deutschland. Ihr geht es um die Zukunftssicherung unserer Gesellschaft, nämlich um die gute Ausbildung unserer Jugend besonders in den Naturwissenschaften. Darauf sind auch wir als Unternehmen dringend angewiesen.“

 

„Mit einem relevanten, auf zehn Jahre gestreckten Betrag“ finanziert GDF SUEZ künftig einen Teil der Betriebs-, Personal und Lehrmittelkosten. Sie bietet zusätzlich mit ihren internationalen Kontakten Unterstützung bei der Suche nach hochqualifizierten Dozenten und geplanten Kooperationen mit Bildungseinrichtungen in anderen Ländern an, die gleiche Ziele verfolgen.

 

Dazu Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler von der Junior Uni: „Wir sind sehr dankbar und sehr ermutigt! Für alle Mitstreiter und Freunde der Junior Uni gibt das zusätzliche Schubkraft. Nach der großzügigen Unterstützung der Jackstädt-Stiftung, der E/D/E-Stiftung, unseres Fördervereins, der Stadtsparkasse, der Bethe-Stiftung und vielen weiteren in der Gründungsphase haben wir dank der GDF SUEZ nunmehr ein noch stärkeres Fundament.

 

Das entspricht unserer bergischen Bodenständigkeit, die Visionen umsetzt, jedoch keine Luftschlösser baut. Trotzdem bitten wir noch dringend um weitere Spenden. Unser Förderverein muss auch in Zukunft Geld zum Schließen der jedes Jahr offenen Finanzlücke von 30 Prozent sammeln. Jeder Euro ist eine gute Investition in die Zukunft von Stadt und Region.“

 

Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung und Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig, auch Aufsichtsratsvorsitzender der Wuppertaler Stadtwerke AG, hatten Erik vom Scholz und seine führenden Mitarbeiter zu einem Besuch der Junior Uni motiviert. Die Eindrücke, die sie von der Idee und der Konzeption mit nach Berlin nahmen, waren so überzeugend, dass der neue Stadtwerke-Partner auf höchster Ebene entschied, durch eine Förderung der Junior Uni ein deutliches Zeichen für sein langfristig angelegtes Engagement in Wuppertal zu setzen.

 

„Wir freuen uns sehr, dass es uns als Stadt gelungen ist, die Verbindung zwischen dem strategischen Partner unserer Stadtwerke und der Junior Uni herzustellen“, erklärte - 2 - - 2 - Oberbürgermeister Peter Jung bei der Vertragsunterzeichnung. „Mit dem Knüpfen dieses Kontaktes wurde der Grundstein für die jetzt vereinbarte großzügige Förderung unseres Vorzeigeprojektes gelegt“, so Stadtdirektor Johannes Slawig, auf dessen Initiative der Besuch der GDF-Führung zustande gekommen war.

 

Die GDF SUEZ Energie Deutschland AG leistet einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren, wettbewerbsfähigen und umweltverträglichen Energieversorgung in Deutschland. Vom Hauptsitz Berlin werden die Aktivitäten in Deutschland gesteuert. Dazu gehört, neben der Erzeugung von Strom in Großkraftwerken und der lokalen Energieversorgung in Partnerschaft mit Stadtwerken, auch der Vertrieb von Strom, Gas und Energiedienstleistungen.

 

Als Stromerzeuger verfügt GDF SUEZ Energie Deutschland AG über eine installierte Gesamtkapazität von rund 2.000 MW sowie 800 MW im Bau. Durch die Erzeugung sowohl mit konventionellen Technologien als auch mit erneuerbaren Energien wie Windkraft, Biomasse und Wasserkraft leistet das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zu einem ausgewogenen Energiemix und gleichzeitig zur Energiesicherheit in Deutschland.

 

Mit den Wuppertaler Stadtwerken wurde 2009 eine strategische Partnerschaft begründet. Das Fundament ist eine Beteiligung in Höhe von 33,1 Prozent.

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