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Wuppertal / Pressemeldung – 26.07.2011

Stadthäuser für Sonnborn: Entwürfe von Studenten prämiert

Wohnen in der Stadt ist ein Trend – ebenso wie das eigene Haus mit Garten. Diesen beiden Ansprüchen sollen die Stadthäuser gerecht werden, die Studenten der Bergischen Universität für einen Wettbewerb entworfen haben. Die Ergebnisse können sich sehen lassen – und sechs unter ihnen besonders: Sie wurden am 26. Juli prämiert.

Um das Potential von innerstädtischen Grundstücken für Stadthäuser auszuloten, hatte die Arbeitsgruppe Pilotprojekte des „Forums Wohnstandort Wuppertal“  - ein Zusammenschluss verschiedener Wuppertaler Wohnungsmarktakteure und der Stadt Wuppertal -  gemeinsam mit dem Bund Deutscher Baumeister (BDB) den studentischen Wettbewerb „Stadthäuser Wuppertal“ ausgelobt.

 

Die Ausgangslage: Wohnen in der City, urbanes Leben, eine Vielzahl von Bildungseinrichtungen, Restaurants, Geschäften und Freizeitmöglichkeiten in direkter Nähe – diese Ansprüche sind oft nicht mit dem Wunsch nach dem Eigenheim in Einklang zu bringen. „Stadthäuser“ im Sinne von urbanen Eigenheimen in innerstädtischer Lage sollen die Vorteile des Wohnens in der Stadt mit den Qualitäten des Wohnens im eigenen Haus verbinden.

 

Wettbewerbsgrundstück war ein städtisches Grundstück an der Alten Dorfstraße in Sonnborn, das früher von einer Schule genutzt wurde. „Die Ideen für eine Bebauung sollten Modellcharakter haben und als Pilotprojekt in Grundzügen auch auf andere innerstädtische Grundstücke übertragbar sein“, erklärt Thomas Seck vom Ressort Stadtentwicklung, der den Wettbewerb für die Stadt begleitete.  

 

Mit viel Engagement und Kreativität sind die Architekturstudenten und -studentinnen der Bergischen Universität an das Thema herangegangen und haben ihre Interpretationen des Stadthauses für den Standort Alte Dorfstraße in Sonnborn entworfen. Betreut haben das Projekt Prof. Rainer Scholl, Dipl. Ing. Georg Taxhet und Dipl. Ing. Elke Beccard vom Lehrgebiet Ökologisches Bauen und Entwerfen. Insgesamt 30 Entwürfe waren vom Preisgericht zu bewerten.

 

„Die Wahl ist uns nicht leicht gefallen. Alle Entwürfe zeugen von einer gelungenen Mischung aus Originalität und Funktionalität“,  sagt Prof. Scholl, der auch als Preisrichter in der Jury saß.

„Dennoch haben wir sechs von ihnen ausgewählt und prämiert, weil wir denken, dass sie als Blaupause für das Thema Stadthaus in Wuppertal besonders geeignet sind“, so Jürgen Kleid vom BDB.

 

Die sechs mit Preisen bedachten Entwürfe zeigen ein breites Ideenspektrum und sollen - über das konkrete Wettbewerbsgrundstück hinaus - dazu genutzt werden, die Idee des Stadthauses in Wuppertal auch gegenüber Bauwilligen zu vermitteln.

 

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