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Wuppertal / Pressemeldung – 29.07.2011

Umbau Gutenbergplatz beginnt jetzt

Die Ideen für eine Umgestaltung liegen schon lange vor. Jetzt beginnt der Umbau des Gutenbergplatzes im Quartier Arrenberg mit Unterstützung von EU, Bund und Land.

Er ist der zentrale Eingangsbereich für das Quartier Arrenberg und bekommt jetzt ein neues Gesicht: Der Gutenbergplatz, direkt an der Wupper und dem Schwebebahnhof Pestalozzistraße gelegen, erfüllt für die Menschen im Stadtteil wichtige Funktionen, die durch einen Umbau zu einem vielfältigen Mehrgenerationenplatz neu gestaltet werden sollen.

 

Die Neugestaltung ist mit Kosten von insgesamt 340.000 Euro veranschlagt und wird zu 80 Prozent durch EU-, Bundes- und Landesmittel gefördert. Der Umbau wird möglich, weil die Stadt ihren Eigenanteil über eine Qualifizierungsmaßnahme nachweisen kann, an der das Jobcenter, die Gesellschaft für berufliche Aus- und Weiterbildung mbH (GbA) und das Wichernhaus beteiligt sind.

 

Die Planung für den ca. 7.500 m² großen Platz wurde bereits im Januar und Februar 2009 im Rahmen eines Planungsworkshops erarbeitet, den die Stadt und der Verein „Aufbruch am Arrenberg“ unter Beteiligung des Jugendtreffs Arrenberg, des Kindergartens Simonstraße und von Anliegern durchgeführt haben.

 

Als einzige größere Freifläche im dichtbesiedelten Viertel wird der Gutenbergplatz für Sport und Spiel sehr intensiv genutzt und bietet, frei von Verkehrslärm, eine hohe Erholungsqualität. Mit der Fassade der ehemaligen Betriebssporthalle der Bayer AG, einem stadtbildprägenden, typischen Arkadengang der 30er Jahre, ist der Platz von Westen aus gesehen der erste markante Zugangsbereich der gründerzeitlichen City Elberfeld.

 

Im Planungsworkshop wurde bemängelt, dass der Platz für Stadtteilfeste und andere Veranstaltungen keine ausreichend befestigten Flächen bietet. Außerdem verhindern die zum Teil hohen Rasenhügel die Übersicht und damit die soziale Kontrolle vor allem in den Spielbereichen. Daher wird ein Teil der Rasenhügel abgetragen und befestigt. Die Spielbereiche sollen künftig mit neuen Angeboten nach Altersgruppen geordnet sein. Die verbleibenden Rasenhügel erfüllen die Funktion als Spiel- und Liegewiese. Ein vorhandener Bolzplatz und ein neuer Streetballplatz ergänzen das Angebot für den Freizeitsport.

 

Die städtebaulich wichtige ehemalige „Bayer Sporthalle“ erhält ein LED Beleuchtungssystem, das unterschiedliche Farben und Effekte erzeugen kann und dessen Betrieb durch den Verein „Aufbruch am Arrenberg“ finanziert wird. Die Halle wird damit zu einem wichtigen Erkennungszeichen des Platzes, das auch von der Schwebebahn aus sichtbar sein wird.

 

Vom Schwebebahnhof Pestalozzistraße aus wird ein barrierefreies Wegesystem über den Platz führen. Der Beirat für Menschen mit Behinderungen ist in die Planungen eingebunden. Der Zugang zum Bolzplatz wird nach hinten verlegt, damit der Platz weiterhin bespielbar ist. Um den Blick auf den Arkadengang der ehemaligen Sporthalle frei zu machen, müssen einige Bäume gefällt werden.

 

Der Umbau soll in zwei Bauabschnitten 2011 und 2012 realisiert werden.

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