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Wuppertal / Pressemeldung – 04.03.2011

Sanierungsentscheidung für den Tunnel Dorrenberg

Die Sanierungs-Entscheidung für den Tunnel Dorrenberg auf der Nordbahntrasse ist getroffen:
Eine Kombi-Lösung aus Betonhülle und Mauerwerkssanierung soll größtmögliche Sicherheit und geringstmöglichen Unterhaltungsaufwand schaffen

Nach intensiver Diskussion und Prüfung hat sich die Verwaltung zur Sanierung des Tunnels Dorrenberg für eine Kombinationslösung aus Betonauskleidung und Mauerwerkssanierung entschieden. Dabei werden ungefähr zwei Drittel des Tunnels in den der Witterung am meisten ausgesetzten Eingangsbereichen mit einer selbsttragenden Spritzbetonhülle ausgekleidet und damit dauerhaft geschützt. Das Mauerwerk im mittleren Teil bleibt frei und wird, wo nötig, saniert.

 

Mit diesem technisch erprobten und auch durch den beauftragten Fachgutachter empfohlenen Verfahren will die Stadt sowohl die größtmögliche Sicherheit der Trassennutzer als auch einen geringstmöglichen Instandhaltungsaufwand schaffen. Das Verfahren entspricht zudem den Anforderungen des Fördergebers.

 

Ein von der Wuppertal-Bewegung alternativ ins Gespräch gebrachter Einsatz von Blechen im Tunnel wurde im Vorfeld der Entscheidung ausführlich bewertet. Gegen dieses bisher noch nirgendwo realisierte Verfahren sprachen unwägbare technische Risiken, nicht zu kalkulierende Unterhaltungskosten und die Empfehlung des externen Planungsbüros.

 

Die Kosten für beide diskutierten Sanierungsvarianten sind etwa gleich. Auch die Vorgaben des Artenschutzes werden bei beiden Varianten erfüllt. Nach Abwägung der Risiken fiel daher die Entscheidung für das technisch erprobte und damit bestmöglich abgesicherte Verfahren.

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