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Wuppertal / Pressemeldung – 13.10.2011

„SoKo Wald“ ermittelt zwei Tage in Wuppertal

Kaum zu glauben, aber laut einer Umfrage der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) war deutschlandweit ein Viertel aller heute zehnjährigen Stadtkinder noch nie in einem Wald. Gehen die Kinder nicht in den Wald, kommt dieser eben (erst mal) zu ihnen, dachte sich die SDW.

Und so hält das „NRW-Wald-Mobil“ im Internationalen Jahr der Wälder auf seiner Tour durchs Land auch in Wuppertal: am kommenden Montag und Dienstag, 17. und 18. Oktober, auf dem Johannes-Rau-Platz vor dem Rathaus.

 

Für Forst-Abteilungsleiter Albert Vosteen gilt der Wald als „einer der kostbarsten Schätze, die wir auf der Welt haben“. Gemeinsam mit der SDW möchten er und die Stadtförster viele Menschen für den Schutz und Erhalt des Waldes begeistern.

Im September gelang das bereits mit den 6. Wuppertaler Waldjugendspielen an der Station Natur und Umwelt und im Gelpetal, nun kommt auch das „Wald-Mobil“ zur Unterstützung. Zwischen 9 und 14 Uhr gehen Mädchen und Jungen aus Wuppertaler Schulen unter Anleitung der Waldpädagogin Andrea Hirsch und des städtischen Forstwirtschaftsmeisters Michael Stolz auf Spurensuche nach dem vermeintlich Unsichtbaren.

 

Zusammen mit den Kindern erkunden sie, in welchen Produkten eigentlich alles „Wald“ steckt, wo der Wald in der Stadt zu finden ist oder ob wer überhaupt Wald in der Stadt braucht. Eine „Sonderkommission Wald“ wird gebildet. Ausgestattet mit Kameras und Diktiergeräten ziehen die Teilnehmer los, um Produkte zu finden, die aus dem Wald stammen und diese mit Fotos festzuhalten. Eine andere Gruppe fragt Passanten nach der Bedeutung des Waldes für sie und die Stadt.

Am Waldmobil recherchiert die „SoKo“ dann die Herkunft aller gefundenen Produkten und präsentiert die Ergebnisse der Klasse – was zu Fragen nach Transportwegen und nachhaltiger Produktion führen kann.

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