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Wuppertal / Pressemeldung – 14.10.2011

Bascha Mika liest aus ihrem Buch „Die Feigheit der Frauen“

"Wir Frauen brauchen ein Pfund Mut statt einer Tonne Ausreden. Ohne Wagnis wird das nichts mit der Selbstbestimmung." Das sagt Bascha Mika, langjährige Chefredakteurin der taz und Vorkämpferin der Emanzipation.

Wie sie die Frauen in der Gesellschaft heute sieht, stellt sie in ihrem Buch „Die Feigheit der Frauen“ vor. Am kommenden Dienstag, 18. Oktober, liest Bascha Mika auf Einladung der Gleichstellungsstelle der Stadt in der Citykirche in Elberfeld aus ihrem Buch.

 

Ohne Rücksicht auf political correctness fragt Bascha Mika, warum kluge, gut ausgebildete Frauen viele Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben verspielen, warum sie sich von Liebe überlisten, vom Hormonkomplott matt setzen oder in die Komfortzone locken lassen. Sie zeigt, wie Frauen sich selbst im Wege stehen, in Rollenfallen stolpern und zu Komplizinnen ihrer eigenen Selbstentwertung werden.

 

In vielen Gesprächen ist Bascha Mika Rollenfallen und Geiselmentalität auf den Grund gegangen: mit jungen und älteren Frauen, mit Erwerbstätigen und Hausfrauen, mit Müttern und Nichtmüttern. Sie reportiert deren Geschichten, verdichtet die Erfahrungen, verknüpft sie mit wissenschaftlichen Befunden und einer wachen Beobachtung des Alltags.

 

Bascha Mika ermutigt zu selbstbewussten Entscheidungen, Lust an Veränderung und Liebe auf Augenhöhe. Nur wenn Frauen das Spiel nicht mehr mitspielen, werden sich die Verhältnisse ändern.

 

Bascha Mika arbeitete als Redakteurin und Journalistin und veröffentlichte 1998 eine kritische Alice-Schwarzer- Biografie, die für großes Aufsehen sorgte. Von 1999 bis 2009 war sie Chefredakteurin der taz. Heute ist sie Honorarprofessorin an der Universität der Künste, Berlin, und freie Publizistin.

 

Die Lesung für Frauen mit anschließendem Talk unter Leitung der Journalistin Anke Spiess beginnt am Dienstag, 18. Oktober, um 19.30 Uhr in der Citykirche in Elberfeld, Kirchplatz 2.

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