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Wuppertal / Pressemeldung – 03.12.2012

Stadtwerke auf die Tücken des Winters vorbereitet

Im vergangenen Winter blieben die kräftigen Schneefälle des Winters 2010/2011 aus. Ob der Kelch auch in dieser Saison wieder an Wuppertal vorbeigeht, ist jedoch fraglich. Die Stadtwerke sind gut vorbereitet.

Zentraler Bestandteil der Kommunikation der WSW mobil GmbH wird auch in diesem Winter das Internet sein. In überarbeiteter und verbesserter Form werden dort die aktuellen Informationen über Einschränkungen im Nahverkehr abrufbar sein. Noch bequemer geht es mit der WSW-App:  Kunden können sich vom Mobiltelefon aus unter dem Button „Verkehrsmeldungen“ stets die aktuellen Informationen zu Behinderungen im Verkehrsgebiet der WSW mobil anzeigen lassen.

 

Zusätzlich werden Haltestellen, bei denen es in der Vergangenheit bei starken Schneefällen Probleme gab, mit Informationen für den "Ernstfall" ausgestattet. Dort werden Hinweise zu möglichen Streckenänderungen und "verlegten" Haltestellen gegeben. Auch ein QR-Code zu den WSW-Verkehrshinweisen fehlt nicht. Alle Winterinformationen sind mit dem Symbol "Eiskristall" gekennzeichnet und leicht zu erkennen.

 

Für den Betrieb haben die WSW aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre ihre Rückschlüsse gezogen. "Wir werden in diesem Jahr früher ausrücken und an besonders neuralgischen Stellen auf den Linienwegen uns auch um die möglicherweise notwendige Abfuhr des Schnees kümmern", verspricht Ulrich Jaeger, Geschäftsführer der WSW mobil GmbH. Auf diese Weise sollen Situationen vermieden werden, die dazu führen, dass manche Gebiete wegen der Schneemengen nicht mehr angefahren werden können.

 

Darüber hinaus soll über verkehrliche Maßnahmen die Aufrechterhaltung des Nahverkehrs so weit wie möglich gewährleistet werden. Dazu gehören Einbahnstraßen-regelungen und Parkverbote, die für besonders knifflige Straßen während der Wintermonate ausgesprochen werden. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass durch die Schneemengen der Straßenquerschnitt so gering wurde, dass auch in geräumtem Zustand ein Befahren mit Gelenkbussen kaum möglich war. Bei Gegenverkehr war dann oft Verkehrsstillstand die Folge.

 

Neben dem punktuellen Einsatz von Pendelbussen soll - wie auch schon im letzten Jahr - über alternative Linienführungen im "Ernstfall" für Verkehrsfluss gesorgt werden. So soll, wie etwa an der Birkenhöhe, der Nahverkehr bei Schneefällen im Ring verkehren, um eine Begegnung der Busse zu vermeiden.

 

"All das soll einerseits zur besseren Information der Kunden dienen und andererseits uns in die Lage versetzen, soviel Verkehrleistungen wie eben möglich für die Kunden vorzuhalten", so Jaeger. Dass es aber vereinzelt zu Einschränkungen bis hin zu Ausfällen komme, sei bei ähnlich extremen Wetterverhältnissen wie in den letzten Jahren nicht auszuschließen.

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