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Wuppertal / Pressemeldung – 02.01.2012

Brücke Brändströmstraße: Sanierung startet im Januar

An der Brändströmstraße wird direkt zum Jahresanfang gearbeitet. Am 9. Januar starten die Arbeiten an der sanierungsbedürftigen Brücke. Sie verlangen von den Autofahrern einige Umwege – die Stadt bittet schon im Voraus dafür um Verständnis, dass es wegen der Bauarbeiten zu Behinderungen kommen kann.

Bei einer routinemäßigen Überprüfung hatten die Fachleute festgestellt, dass die Brücke Brändströmstraße – deren Stahlbeton-Konstruktion aus den Jahren 1937 und 1962 stammt – massive Schäden an wichtigen tragenden Teilen aufweist. Weil zu befürchten stand, dass Teile der Brücke auf die darunter verlaufenden S-Bahn- und Bahn-Gleise stürzen könnten, kam die Brücke ganz oben auf die Sanierungsliste der Stadt.

 

„Wir werden rund 2,26 Millionen Euro für die Erneuerung der Brändströmbrücke in die Hand nehmen“, erläutert Verkehrsdezernent Frank Meyer. „Sicherheit hat nun mal oberste Priorität, dafür müssen wir den finanziellen Aufwand und die Umstände, die eine Baustelle nun einmal mit sich bringt, eben in Kauf nehmen.“

 

Die Erneuerung der Brücke startet im Januar und wird schrittweise erfolgen. Eine Fahrbahn steht den Autofahrern während der Bauarbeiten meistens zur Verfügung. Geduld müssen die Autofahrer trotzdem mitbringen: Für die gesamten Bauarbeiten sind zwei Jahre veranschlagt.

 

Zunächst wird die westliche Brückenhälfte und die zugehörige Auflagerbank abgebrochen und erneuert. Der Fußgänger- und Fahrzeugverkehr wird während dieser Zeit über die östliche Brückenhälfte geführt. Anschließend wird der Fußgänger- und Fahrzeugverkehr auf den bereits erneuerten westlichen Brückenteil verlegt und der östliche Brückenteil abgebrochen und erneuert.

 

Für die Abbruch- und Erneuerungsarbeiten sind vier Mobilkran-Einsätze erforderlich, bei denen die Kräne den alten Überbau abschnittsweise ausheben und die neuen Überbaufertigteile einheben. Ein Mobilkraneinsatz wird einschließlich der erforderlichen Zeiten für den Auf- und Abbau jeweils etwa eine Woche dauern. Während dieser Zeit muss die Brücke für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Ein Abbiegen in oder aus der Widukindstraße wird dann nicht möglich sein. Die Sperrtermine werden frühzeitig bekannt gegeben.

Die Verkehrsumleitungen während der Bauphase:

Der Verkehr wird in Fahrtrichtung Berliner Straße (B7) auf einer Fahrbahnhälfte an der Baustelle vorbeigeführt. Eine Einfahrt in Fahrtrichtung Heckinghauser Straße von der Berliner Straße aus ist nur bis zur Baustelle möglich.

 

Die Zufahrt zur Reichsstraße von der Brändströmstraße aus wird gesperrt und die Einbahnstraßen-Regelung gedreht. Der Grund: So wollen die städtischen Verkehrsexperten verhindern, dass ungewollte Abkürzungen und Schleichwege genutzt werden. Manche Fahrer, so die Befürchtung, könnten sonst in Versuchung kommen, auch mit größeren Fahrzeugen in die Reichsstraße zu fahren - dort würden sie sich aber festfahren.

 

Auf der Berliner Straße werden ab dem 2. Januar Hinweistafeln auf die geänderte Verkehrsführung aufmerksam machen. Eine Umleitung (U 5) wird bis zum Rolingswerth geführt, um dann als Linksabbieger in die Straße Am Clef und Heckinghauser Straße zu fahren. Von der Heckinghauser Straße aus besteht eine Zufahrt zur Reichsstraße über die Albertstraße.

 

Aus Richtung Norden (Bachstraße) kommend wird die Umleitung ebenfalls nach rechts zum Rolingswerth geführt, um auf der gleichen Strecke die Heckinghauser Straße zu erreichen. Eine Ausfahrt aus dem Quartier Reichsstraße über die Werther Brücke ist durch die Brückenbau- Arbeiten und die Arbeiten an der Schwebebahn nicht möglich. Fußgänger können auch während der Bauarbeiten beide Brücken nutzen.

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