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Wuppertal / Pressemeldung – 02.01.2012

Brücke Brändströmstraße: Seit Montag gelten andere Regeln

Die Arbeiten an der sanierungsbedürftigen Brücke Brändströmstraße haben heute, Montag, 9. Januar, planmäßig begonnen. Sie verlangen von den Autofahrern einige Umwege.

Zunächst wird die westliche Brückenhälfte und die zugehörige Auflagerbank abgebrochen und erneuert. Der Fußgänger- und Fahrzeugverkehr wird während dieser Zeit über die östliche Brückenhälfte geführt. Anschließend wird der Fußgänger- und Fahrzeugverkehr auf den bereits erneuerten westlichen Brückenteil verlegt und der östliche Brückenteil abgebrochen und erneuert.

Zeitweise wird die Brücke für den Autoverkehr komplett gesperrt werden müssen, die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Verkehrsumleitungen während der Bauphase:

Der Verkehr wird in Fahrtrichtung Berliner Straße (B7) auf einer Fahrbahnhälfte an der Baustelle vorbeigeführt. Eine Einfahrt in Fahrtrichtung Heckinghauser Straße von der Berliner Straße aus ist nur bis zur Baustelle möglich.

 

Die Zufahrt zur Reichsstraße von der Brändströmstraße aus wird gesperrt und die Einbahnstraßen-Regelung gedreht. Der Grund: So wollen die städtischen Verkehrsexperten verhindern, dass ungewollte Abkürzungen und Schleichwege genutzt werden. Gerade größere Fahrzeuge könnten sich sonst in der engen Reichsstraße festfahren.

 

Eine Umleitung (U 5) wird bis zum Rolingswerth geführt, um dann als Linksabbieger in die Straße Am Clef und Heckinghauser Straße zu fahren. Von der Heckinghauser Straße aus besteht eine Zufahrt zur Reichsstraße über die Albertstraße.

 

Aus Richtung Norden (Bachstraße) kommend wird die Umleitung ebenfalls nach rechts zum Rolingswerth geführt, um auf der gleichen Strecke die Heckinghauser Straße zu erreichen. Eine Ausfahrt aus dem Quartier Reichsstraße über die Werther Brücke ist durch die Brückenbau- Arbeiten und die Arbeiten an der Schwebebahn nicht möglich.

 

Fußgänger können auch während der Bauarbeiten beide Brücken nutzen.

Hintergrund:

Bei einer routinemäßigen Überprüfung hatten die Fachleute festgestellt, dass die Brücke Brändströmstraße - deren Stahlbeton-Konstruktion aus den Jahren 1937 und 1962 stammt - massive Schäden an wichtigen tragenden Teilen aufweist. Weil zu befürchten stand, dass Teile der Brücke auf die darunter verlaufenden S-Bahn- und Bahn-Gleise stürzen könnten, kam die Brücke ganz oben auf die Sanierungsliste der Stadt.

Die Gesamtkosten für die Umbaumaßnahmen betragen rund 2,26 Millionen Euro. Für die gesamten Bauarbeiten sind zwei Jahre veranschlagt.

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