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Wuppertal / Pressemeldung – 08.10.2012

Saurer Waldboden im Gelpetal wird per Hubschrauber gekalkt

Waldbesucher aufgepasst: In den kommenden Tagen sollten sie im nördlichen Gelpetal den Blick nach oben richten. Ist dann ein Hubschrauber zu sehen und zu hören, sollten sie den Wald möglichst verlassen. Vom 9. bis 17. Oktober (eventuell einige Tage später) werden kommunale und private Waldgebiete im Gelpetal gekalkt.
Insgesamt werden laut Ressort Grünflächen und Forsten auf einer Fläche von 104 Hektar Stadtwälder und 19 Hektar Privatwälder (1,23 Millionen Quadratmeter) rund 7.400 Zentner magnesiumhaltigen Kalks gleichmäßig verteilt. Die Kosten von 24.500 Euro werden zu 70 Prozent mit EU-Mitteln gefördert.

Der Hubschrauber nimmt die mit Kalk gefüllten Trichter im Bereich nördlich der Hahnerberger Anlagen (Hipkendahl) sowie südlich des Saalscheider Höhenweges auf. Bei stärkerem Regen muss er pausieren, weil der Kalk sonst verkleben würde.

 

Die Aktion ist notwendig, um den „sauren Regen“ für das nächste Jahrzehnt zu neutralisieren und dessen schädliche Auswirkungen auf die Waldböden und Waldbäume zu verringern. Der Kalk wird helfen, den sehr sauren Humus auf und in den Waldböden besser zu zersetzen, die darin enthaltenen Nährstoffe wieder für die Pflanzen verfügbar zu machen und die natürliche Verjüngung der Waldbestände aus Samen zu fördern.

 

Die Stadt bittet alle Waldbesucher, sich während der Tage der Kalkung nicht in den Wäldern des nördlichen Gelpetals aufzuhalten. Der ausgestreute Naturkalk und der erhebliche Lärm durch den Hubschrauber können zu Belästigungen führen. Der Kalk besteht aus ungebranntem, reinem Gesteinsmehl und ist nicht gesundheitsschädlich!

 

In einem sehr engen Zeittakt von etwa ein bis zwei Minuten fliegt der Hubschrauber immer wieder zu seinem Ladeplatz, auf dem ein Radlader einen Streubehälter mit etwa 800 Kilogramm Kalk füllt, der Hubschrauber einen weiteren, dann leeren Behälter absetzt und den frisch befüllten Container wieder an den Haken nimmt und startet.

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