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WuppertalPressemeldung – 12.09.2012

Sechste Wuppertaler Gesamtschule startet

Die sechste Wuppertaler Gesamtschule steht in den Startlöchern: Das Gründungsteam hat die ersten Grundsätze für die neue Schule erarbeitet.

Die sechste Wuppertaler Gesamtschule kommt: Zum kommenden Schuljahr 2013/2014 wird eine weitere Gesamtschule in Wuppertal eingerichtet. Die Schule, die vorerst den Namen „Gesamtschule Nord“ trägt, wird am Standort Katernberg in der Kruppstraße sechszügig an den Start gehen. Die Sekundarstufe II wird ab dem Schuljahr 2019/2020 im gebundenen Ganztag am Standort Uellendahl, Röttgen, eingerichtet.

 

Inzwischen hat das Gründungsteam Gedanken zur Schulstruktur erarbeitet, die als Grundlage für die Entwicklung eines schulischen Gesamtkonzepts dienen sollen. Lutz Wendel, derzeit an einer Neusser Gesamtschule tätig, und Lars Büttgenbach, Leiter der städtischen Hauptschule Uellendahl, haben ein Grundgerüst konzipiert, mit dem sie im kommenden Schuljahr an den Start gehen wollen.

 

"Die Überlegungen sind erst einmal vorläufig. Wir wollen das Konzept nicht vorwegnehmen, sondern gemeinsam mit den zukünftigen Kollegen, Schülern und Eltern erarbeiten", so die beiden Pädagogen unisono. Ein Neuanfang soll es sein, und dafür haben sie vorerst Eckpunkte festgelegt.

 

Ziele sind

  • eine Schule für alle
  • eine Schule vor Ort
  • eine Schule zum Erleben.

Soll heißen: Die neue Gesamtschule Nord soll in jeder Hinsicht inklusiv sein. "Unsere Schülerinnen und Schüler sollen Unterschiede als Vielfalt schätzen lernen", so Wendel. Die Schule ist als Ganztagsschule konzipiert und soll mit der benachbarten Grundschule kooperieren. Eine weitere Vernetzung im Stadtteil ist geplant. Außerdem denkt das Gründungsteam über 60-Minuten-Stunden und die verstärkte Einbeziehung der Neuen Medien nach. "Schule soll kein künstlicher Raum sein, sondern in die Lebenswelt ausstrahlen", erläutert Büttgenbach. So sollen die Lehrer zum Coach werden, der den Schülern in den verschiedenen Lebensphasen zur Seite steht.

 

13,5 Millionen Euro wird die Stadt in den kommenden Jahren investieren, um den Standort Kruppstraße für die neue Gesamtschule Nord fit zu machen. Sechs Züge soll die Schule haben und Klassen von 27 bis 29 Schülern aufnehmen. Sind Schüler im Rahmen der Inklusion dabei, verringert sich die Klassenstärke automatisch. In der kommenden Zeit gehen Infobriefe an alle Eltern, die über den Anmeldetermin für die neue Gesamtschule informiert. Ein Infotermin vor Ort ist für den Herbst vorgesehen, die Anmeldung ist für den Februar terminiert.

 

 

 

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