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Wuppertal / Pressemeldung – 04.02.2013

Bilanz erfolgreich: Wuppertaler Hauptschulmodell ausgelaufen

Nach fünf Jahren erfolgreicher Arbeit ist das Wuppertaler Hauptschulmodell zum Jahresschluss 2012 zu Ende gegangen. Ins Leben gerufen im Januar 2008 auf Initiative der Arbeitsagentur Wuppertal sollten so die Schüler der - zu dem Zeitpunkt - 13 Wuppertaler Hauptschulen ab der 7. Klasse besser auf die Berufswahl vorbereitet werden, ihre Kompetenzen kennenlernen und praxisnahe Einblicke in die Berufswelt erhalten.

Den Unternehmen hingegen zeigte sich auf diese Weise leichter das Potenzial vieler junger Menschen. Schule und Wirtschaft vernetzten sich; insgesamt 25 Kooperationen sind entstanden.

 

Die Agentur für Arbeit finanzierte dieses Projekt der Berufsorientierung gemeinsam mit der Schulaufsicht, der Schulverwaltung, der Regionalagentur sowie der Wuppertaler Wirtschaftsförderung als Trägerin. Seit 2011 erhielt das Modell auch Spenden von lokalen Unternehmen, von Privatpersonen und der Bethe-Stifung. Oberbürgermeister Peter Jung hatte die Schirmherrschaft übernommen.

 

Am Ende können alle konstatieren: Die Projektziele wurden erreicht. So fanden beispielsweise zum Schuljahresende 2011/12 knapp 28 Prozent der Absolventen der 10. Jahrgangsstufe den Weg in eine Ausbildung. Bei Projektbeginn waren es gerade einmal zwölf Prozent.

 

Besonders freut OB Jung als Schirmherr aber, dass mit dem Landesmodellprojekt „STARTKLAR! Mit Praxis fit für die Ausbildung in NRW“ ein Übergangsprojekt gefunden wurde.

Endgültige Verankerung finden die gewachsenen Strukturen und Inhalte nun jedoch im "Neuen Übergangssystem Schule-Beruf in NRW", an dem auch die elf noch im Netzwerk aktiven Hauptschulen teilnehmen werden.

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