Inhalt anspringen

Wuppertal / Pressemeldung – 18.02.2013

„Starthilfe“ wird fünf: Beratung für junge Eltern

1.142 Mal kamen Wuppertaler Familien ratsuchend in die Räume der „Starthilfe“ in der Alexanderstraße, 7.498 Mal meldeten sich Familien telefonisch: Allein die Zahlen, die die städtische Info-Stelle für Eltern und Kinder jetzt in einer Bilanz präsentieren kann, sind beeindruckend.

Seit fünf Jahren gibt es mit der „Starthilfe“ ein kostenfreies Angebot des Jugendamtes der Stadt. Die Mitarbeiterinnen der Informationsstelle sind Ansprechpartner für werdende Eltern und Familien mit Kindern bis zu drei Jahren. Alle Fragen der Ratsuchenden werden hier vertraulich und anonym beantwortet.

 

Die Mitarbeiterinnen in der Beratungsstelle informieren rund um die Themen Schwangerschaft und Geburt, beraten die jungen Familien in Gesundheitsfragen, bieten einen Überblick über frühe unterstützende Angebote in besonderen Lebens- und Familiensituationen und über Angebote der frühkindlichen Förderung und der Elternbildung oder stellen unterschiedliche Möglichkeiten einer Kinderbetreuung vor. Sie geben Tipps und Orientierungshilfen und vermitteln Kontakte zu Angeboten in Wuppertal. Auch Fachkräfte, die mit kleinen Kindern arbeiten und sich um frühe Unterstützung von Familien mit Säuglingen und Kleinkindern kümmern, können sich an die Info-Stelle wenden.

 

Seit April 2008 suchen die Mitarbeiterinnen der Informationsstelle zudem immer montags, mittwochs und freitags die Geburtsklinik St. Anna auf. Sie gehen dort von Bett zu Bett und stellen den Familien das Angebot von „Starthilfe“ vor, beantworten erste Fragen und überreichen im Auftrag des Bündnisses für Familien das Wuppertaler Babybegrüßungspaket. 703 Mal war Starthilfe in der Geburtsklinik St. Anna, hatte dort 11.533 Familienkontakte und konnte diesen Familien 456 Hebammen vermitteln. Die Starthilfemitarbeiterinnen haben 3.587 Babybegrüßungspakete an Wuppertaler Familien verteilt und können seit Januar 2011 insgesamt 20.695 Besucher online auf der Starthilfe-Homepage verzeichnen.

 

Für die Zukunft hat die „Starthilfe“ noch weitere Pläne: „Wir überarbeiten gerade das Babybegrüßungsbuch und werden es neu auflegen, wir gestalten unseren Internetauftritt neu und ergänzen ihn durch eine Datenbank. Natürlich werden wir zu einzelnen Themen und Angeboten auch wieder Flyer und Leitfäden veröffentlichen und unsere Netzwerkarbeit mit den Einrichtungen und Angeboten in der Stadt weiter fortsetzen“, erläutert Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn.

Seite teilen