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Wuppertal / Pressemeldung – 23.02.2013

Zu wenig Anmeldungen - drei Hauptschulen sollen schließen

Die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen in Wuppertal liegen vor und sie zwingen die Stadt zum Handeln. Wegen weiterhin rückläufiger Anmeldezahlen sollen drei Hauptschulen auslaufen. Ab Sommer dürfen die Hauptschulen Uellendahl (Röttgen), Vohwinkel (Nocken) und Langerfeld (Dieckerhoffstraße) keine neuen fünften Klassen mehr bilden und sollen 2018 geschlossen werden. So der Vorschlag der Verwaltung, den der Stadtrat in seiner Sitzung am 4. März beschließen soll.

Hauptschulen

"Während am Röttgen mit nur 16 Anmeldungen gar keine Eingangsklasse mehr gebildet werden kann, würde an den Hauptschulen Nocken und Langerfeld zum zweiten Mal nur eine einzige Klasse an den Start gehen",erläuterte Schuldezernent Matthias Nocke am Freitag, 22. Februar. Das ist aber rechtlich verboten. Und zwar aus gutem Grund, wie Schulrat Claus Friedhoff erklärt: "Die Lehrerversorgung und die Qualität des Unterrichts mit Differenzierungskursen ist bei einer Einzügigkeit nicht gewährleistet."

Gesamtschulen

Die Hauptschule Röttgen ist für die Oberstufe der sechsten Gesamtschule vorgesehen. An dieser neuen Gesamtschule Uellendahl-Katernberg mit den beiden Standorten Katernberg und Röttgen haben sich fürs neue Schuljahr 132 Schüler angemeldet. Damit bleibt die Schule zwar unter ihren Aufnahmemöglichkeiten, will aber bewusst in diesem Jahr nicht nachsteuern. Denn so kann auf das Aufstellen von Containern verzichtet werden, und die integrierten Lerngruppen haben im Pilotjahr kleinere Klassen.

 

Die anderen Gesamtschulen müssen wie in den Vorjahren wieder Schüler abweisen, 371 Schüler insgesamt. Trotzdem sieht Nocke keinen Bedarf für eine siebte Gesamtschule: "Von diesen abgelehnten Schülern hat keiner eine Gymnasialempfehlung. Die vorgeschriebene heterogene Mischung an der Gesamtschule mit Kindern mit Gymnasial-, Real- und Hauptschulempfehlungen wäre also nicht zu erfüllen."

Gymnasien

An den Gymnasien muss kein Schüler abgewiesen werden und alle 1070 Anmeldungen können berücksichtigt werden. Denn insgesamt sinkt der Anteil der Kinder, die von der Grundschule aufs Gymnasium wechseln wollen (Vorjahr: 1313 Anmeldungen).

Am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium ist die Anmeldezahl von 108 im Vorjahr auf 56 in diesem Jahr gesunken. Mit den umfangreichen Sanierungsarbeiten, die in diesem Jahr am Schulgebäude starten, hofft die Schulverwaltung hier aber auch im nächsten Jahr wieder auf höhere Anmeldezahlen.

Realschulen

Die Anmeldungen an den Realschulen sind mit 629 nahezu identisch mit denen des Vorjahres (628) und stabil.

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