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Wuppertal / Pressemeldung – 28.01.2013

Wuppertaler Integrations-Zentrum erhält Förderung

„Das Land Nordrhein Westfalen hat das Wuppertaler Zentrum für Integration, Bildung und Kulturelle Vielfalt anerkannt. Es ist eines der ersten 16 kommunalen Integrationszentren in NRW. Damit ist Wuppertal erneut Vorreiter in Nordrhein Westfalen“, berichtet Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn.

Mit der Anerkennung ist die Förderung der lokalen Integrationsarbeit in Höhe von 170.000 Euro für Personalkosten und die Abordnung von zwei Lehrerstellen für die Arbeit in den Zentren verbunden. Die Förderung umfasst somit insgesamt 5,5 Stellen. Gesetzliche Grundlage für die Einrichtung der Integrationszentren ist das Anfang 2012 verabschiedete Gesetz zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration in Nordrhein-Westfalen. Das Gesetz sieht die Einrichtung kommunaler Integrationszentren in allen Städten und Kreisen Nordrhein Westfalens vor.

 

Das Zentrum für Integration, Bildung und Kulturelle Vielfalt ist in Wuppertal eine Abteilung des Ressorts Zuwanderung und Integration. Es setzt sich aus den beiden ehemaligen Abteilungen „RAA Wuppertal“ und „Integrationsförderung“ zusammen. Dieser Zusammenschluss umfasst auch das Projektmanagement der Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz. Im Zentrum arbeiten insgesamt 25 Fachkräfte aus der Verwaltung, der sozialen und pädagogischen Arbeit zusammen.

 

„Das Zentrum für Integration, Bildung und Kulturelle Vielfalt kann und wird nahtlos an der bisherigen Arbeit der beiden Abteilungen im Ressort Zuwanderung und Integration anknüpfen und sie im engen Schulterschluss unter Einbezug aller relevanten Institutionen, Organisationen und Akteure weiterentwickeln“, so Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn. „Das Zentrum wird mit verstärkter Intensität die vielfältigen Handlungsfelder Im Bereich Bildung, sprachliche, berufliche und gesellschaftliche  Integration, interkulturelle Öffnung von Diensten und Gestaltung einer funktionierenden kulturell vielfältigen Stadtgesellschaft miteinander verbinden.“

 

Wichtige Grundlagen für die Arbeit des Zentrums für Integration, Bildung und Kulturelle Vielfalt sind das Wuppertaler Integrationskonzept und eine für zwei Jahre festgelegte Schwerpunktplanung, die im Handlungsfeld „Bildung“ die Umsetzung des Programms „Ein Quadratkilometer Bildung“ und in Bereich“ Integration als Querschnittsaufgabe das Thema EU-Zuwanderung fokussiert.

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