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Wuppertal / Pressemeldung – 22.03.2013

Jan Fabre im Skulpturenpark Waldfrieden

Im Ausstellungspavillon des Skulpturenparks Waldfrieden leuchtet es golden: In dem gläsernen Kubus sind bis zum 2. Juni bronzene Skulpturen des belgischen Künstlers Jan Fabre zu sehen.

Als "Diener der Schönheit" bezeichnet sich Jan Fabre, der nicht nur in der Bildenden Kunst zu Hause ist, sondern auch Installationen, Filme, Performances und Bühnenproduktionen kreiert. Durch diese spartenübergreifende Produktivität hat sich der Belgier den Ruf eines künstlerischen Multitalentes erworben.

 

Zeichnungen und Skulpturen gehören zu den grundlegenden Arbeiten innerhalb seines Werkes und zu den frühesten Manifestationen seiner künstlerischen Suche. Eine zwischen 2006 und 2012 entstandene Gruppe von 22 Bronzeskulpturen, die der Skulpturenpark Waldfrieden nun unter dem Titel „Chalcosoma" präsentiert, bietet einen Überblick über das Themen- und Motivspektrum von Fabres Kunst.

 

"Wir sehen hier viele subtile Metaphern", beschreibt Hausherr Tony Cragg die Kunst seines Gastes. Die Skulpturen seien Ausdruck einer ironischen Betrachtung. Und so finden sich güldene Schädel mit aufklappbarem Gehirn, in dem sich ein Kerzenhalter befindet. Oder Gehirne, aus denen Äste mit Blättern wachsen, und Ritterhelme, denen insektenartige Fühler entsprießen.

 

"Wir hatten mit Didier Vermeiren ja kürzlich schon einmal einen belgischen Künstler hier", so Tony Cragg mit dem ihm eigenen Humor. "Da kann man mal sehen, wie verschieden die Belgier sind ..."

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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