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Wuppertal / Pressemeldung – 17.01.2014

Tanztheater im Skulpturenpark

Dass Tanztheater auch auf Waldboden funktioniert, ist ab Samstag, 18. Januar, im Skulpturenpark Waldfrieden zu erleben: Peter Pabst, langjähriger Bühnenbildner von Pina Bausch, zeigt dort drei Installationen. Dabei werden Erinnerungen an die große Choreographin wach.

29 Jahre lang, von 1980 bis 2009, arbeitete Peter Pabst eng mit Pina Bausch zusammen. Und so erinnern die drei Installationen, die bis zum 9. März im Skulturenpark zu sehen sind, an die Gründerin und langjährige Leiterin des Wuppertaler Tanztheaters.

 

Betritt der Besucher das Areal, fällt sein Blick zuerst auf die Villa Waldfrieden. In deren Fenstern hat Peter Pabst LED-Wände installiert, auf denen Ausschnitte aus Stücken von Pina Bausch zu sehen sind. Wie bei einem überdimensionalen Kaleidoskop fächert sich vor dem Betrachter die Welt des Tanztheaters auf - mit bekannten Sequenzen aus optisch fulminanten Produktionen wie "Nelken" oder "Der Fensterputzer", aber auch weniger Bekanntem wie dem Schlussapplaus. Dazu spielt die Musik - ebenfalls Ausschnitte aus den Stücken.

 

Durch den gläsernen Ausstellungspavillion weht - bildlich gesprochen - der Geist von Pina Bausch: Auf großen, sechs mal acht Meter langen Stoffbahnen hat Peter Pabst die Fragen von Pina Bausch versammelt, die sie ihren Tänzerinnen und Tänzern bei der Erarbeitung der Stücke stellte. Die pergamentartigen Bahnen vereinen 600 Quadratmeter an Fragen, die auch ein wenig an den Humor der Prinzipalin erinnern, sagt Peter Pabst.

 

In der neuen Ausstellungshalle schließlich leuchtet der rote Blütenberg aus der Produktion "Der Fensterputzer": Über 100.000 rote Kunstblüten sind zu einem überdimensionalen Haufen aufgetürmt.

 

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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