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WuppertalPressemeldung – 04.02.2015

Jüdische Kulturtage 2015

Lesungen, Konzerte, Führungen, Theater: Das alles bieten die Jüdischen Kulturtage 2015. Vom 25. Februar bis zum 22. März stehen in Wuppertal alle Zeichen auf jüdischer Kultur in ihren verschiedenen Facetten. Die Jüdischen Kulturtage sind ein landesweites Projekt. Viele Städte wie Düsseldorf oder Köln sind ebenfalls beteiligt.

Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungsreihen in den Jahren 2007 und 2011 stehen nun in Wuppertal wieder 31 Veranstaltungen auf dem bunt gemischten Programm. Highlights vor vier Jahren waren das große, konfessionsübergreifende Chorkonzert „Jad be Jad“ in der Historischen Stadthalle und die Eröffnung der Dauerausstellung „Tora und Textilien“ der Begegnungsstätte Alte Synagoge.

Das Programm bietet frische Perspektiven auf jüdische Kultur im Hier und Heute. Die Veranstaltungen präsentieren international bekannte jüdische Künstlerinnen und Künstler und lokale jüdische Kultur. Dabei streift die Veranstaltungsreihe durch die Stadt und bespielt viele Wuppertaler Kulturorte – ob das Theater am Engelsgarten, die Synagoge Bergisches Land oder die Begegnungsstätte Alte Synagoge, das Café Ada, den Skulptu-renpark Waldfrieden, den Grünen Zoo, die Citykirchen Barmen und Elberfeld oder die Bandfabrik und das Cinemaxx.

 

In den Veranstaltungsreigen reihen sich bekannte jüdische Autorinnen ein wie Olga Grjasnowa mit ihrem erfolgreichen Debüt „Der Russe ist einer, der Birken liebt“, gelesen von Ingeborg Wolff, oder Zeruya Shalev mit „Für den Rest ihres Lebens“, gelesen von der Schauspielerin Maria Schrader. Musikalisch entführen Heidrun Holtmann mit Piano Music from Israel und Itamar Erez mit einem Grenzgang zwischen Klassik, Jazz und Weltmusik in andere Klangwelten. Im Skulpturenpark steht eine konzertante Lesung mit Gedichten von Paul Celan auf dem Programm.

Im Theater am Engelsgarten ist das Jüdische Theater Berlin mit „Drei lustige Witwen und ein tanzender Rebbe“ zu Gast, außerdem wird das Stück „Scherben“ von Arthur Miller zu sehen sein. Begegnungen mit der Jüdischen Kultusgemeinde ermöglichen Führungen und Vorträge, die einen Blick in die Gemeinde anbieten. Das „Synagogen-Hopping“ unternimmt eine Reise zu drei Synagogen im regionalen Umkreis. Mit der Reihe „Bei Schülers zu Besuch“ zeigt die Begegnungsstätte Alte Synagoge jüdisches Leben in Wuppertal im Wandel der Zeiten, das am Alltag der Elberfelder Familie ansetzt. „Feyne Töne“, „Nova Antiqua“ und „Masel Tov“ sind Beispiele für eine musikalisch sehr engagierte jüdische Gemeinde. Und im Zoo geht die Führung „Tiere der Bibel“ auf Spurensuche.

Das Programm der Jüdischen Kulturtage in Wuppertal steht für ein „Miteinander“. Es wurde gemeinsam von der Jüdischen Kultusgemeinde, dem Kulturbüro, der Bergischen Musikschule, der Begegnungsstätte Alte Synagoge und dem Katholischen Bildungswerk entwickelt. Viele weitere Einrichtungen wirken als Kooperationspartner mit.

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