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Wuppertal / Pressemeldung – 12.12.2018

Mehr Geld für Wuppertaler Bühnen und Orchester

Bis 2022 erhöht das Land schrittweise die Zuschüsse für die Wuppertaler Bühnen und das Sinfonieorchester. Das haben die nordrhein-westfälische Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke schriftlich vereinbart.

Damit erfüllt das Land eine lang gehegte Forderung Muckes, der sich für eine dynamische Erhöhung des Betriebskostenzuschusses für die kommunalen Theater und Orchester stark gemacht hat.

Planungssicherheit für Theater und Orchester

„Die Theaterlandschaft in NRW ist chronisch unterfinanziert. Steigende Personal- und Sachkosten haben vielerorts die künstlerische Arbeit gefährdet. Mit der Vereinbarung haben die Theater und Orchester nun Planungssicherheit“, sagt Mucke.

Für Wuppertal schlüsselt sich der Betriebskostenzuschuss des Landes 2018 in 886.000 Euro für das Theater und rund 328.000 Euro für das Orchester auf. „2022 werden die Zuschüsse durch die jährliche Erhöhung auf dann 1,26 Millionen für das Theater und 549.000 Euro für das Orchester angewachsen sein“, rechnet Mucke vor.

Auch städtischer Anteil wächst

Der Rathauschef versichert, dass die Landesmittel nicht dafür genutzt werden, um den städtischen Anteil abzuschmelzen. Vorgesehen ist hingegen ein Anwachsen des städtischen Zuschusses in den nächsten vier Jahren um dann 455.000 Euro. „2018 wurden die Bühnen mit 16,52 Millionen Euro von der Stadt gefördert. 2022 werden es dann 16,98 Millionen Euro jährlich sein“, erläutert Mucke.

„Das Geld von Stadt und Land ermöglicht einen anspruchsvollen Spielplan, der auch eine künstlerische Weiterentwicklung ermöglicht“, ist Mucke überzeugt. Denn neben der Basisfinanzierung wird das Land auch eine wettbewerbsorientierte Förderung ausschütten, mit der am künstlerischen Profil gearbeitet werden kann.

Kultur als Standortfaktor

Orchester und Theater sind für Mucke wichtige Standortfaktoren, die sich auch volkswirtschaftlich rechnen. „Unternehmen entscheiden sich für einen Standort, wenn es dort gute Lebensbedingungen gibt, mit denen qualifizierte Beschäftigte angeworben werden können. Dazu gehört eben auch eine attraktive Kultur- und Bildungslandschaft“, weiß Mucke aus seinen regelmäßigen Gesprächen mit Wuppertaler Unternehmern.

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal

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