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Wuppertal / Pressemeldung – 30.05.2018

Nach dem Unwetter: Aufräumen, putzen, reparieren

Auch wenn die Straßen schon am Mittwoch wieder von Schlamm, Steinen und anderen Hindernissen befreit waren: Vielerorts sind die Schäden des heftigen Unwetters von Dienstagnachmittag noch zu sehen. Die Stadt rechnet damit, noch Wochen mit den Reparaturarbeiten beschäftigt zu sein.

Rund 600 Schadensmeldungen waren am Dienstag und Mittwoch bei der Feuerwehr aufgelaufen. Im Wesentlichen waren vollgelaufene Keller das Problem. In einigen wenigen Fällen hatte dies dazu geführt, dass Kellermauern eingestürzt waren oder einzustürzen drohten. Besondere Einsätze waren ein eingestürztes Tankstellendach an der B7 und ein eingestürztes Dach eines Universitätsgebäudes.

Aus Sicht der städtischen Verkehrsexperten und des Kanalbetriebes sind besonders der Rott (Tannenstraße), der Sedansberg, die Wiesenstraße, die Friedrich-Ebert-Straße, die Theodor-Heuss-Straße und der Neuenteich betroffen.

Beseitigung der Schäden aufwendig

Von Dienstag Abend an waren im gesamten Stadtgebiet die Mitarbeiter der Betriebshöfe und einiger Vertragsunternehmen unterwegs. Soweit möglich, wurden Schäden mit Schotter provisorisch hergerichtet. Die Einschätzung der Fachleute: Die Beseitigung der Unwetterschäden wird mehrere Wochen in Anspruch nehmen, weil in vielen Fällen auch der Untergrund und die Kanäle geschädigt sind.

Das Verkehrsressort der Stadt bittet darum, Schäden an Straßen oder Gehwegen per E-Mail an die Stadt zu melden, gerne auch mit Foto. Die E-Mail-Adresse lautet strassenkontrollestadt.wuppertalde

Viele städtische Gebäude betroffen

Auch das Gebäudemanagement ist zurzeit mit der Schadens-Bilanz beschäftigt. Einige Schulen mussten wegen Wasserschäden und möglichen Problemen mit der Elektrizität geschlossen bleiben.

Betroffen waren außerdem städtische Gebäude wie das Rathaus in Barmen, das Verwaltungshaus in Elberfeld oder die Stadtbibliothek. Im Rathaus in Barmen beispielsweise sind auch derzeit noch die Aufzüge wegen eines Technikschadens außer Betrieb. Auch die Volkshochschule in der Bachstraße und die Alte Feuerwache an der Gathe hatten mit Wasser im Keller zu kämpfen.

Schwimmbad Uellendahl und Museum geschlossen

Auch wenn die meisten Einrichtungen zumindest eingeschränkt wieder zugänglich sind, gibt es einige Ausnahmen: Geschlossen bleibt das Schwimmbad Uellendahl - voraussichtlich bis einschließlich Montag, 4. Juni. Auch das Von der Heydt-Museum muss wegen eines Wasserschadens im Treppenhaus bis Dienstag, 5. Juni, schließen.

Wuppertaler sollten außerdem bis auf Weiteres unbedingt ihre Parks und Wälder und auch Kinderspielplätze meiden - darauf weist das Ressort Grünflächen und Forsten hin. Es droht Gefahr durch umgestürzte Bäume, lose Äste und ausgespülte Wege.

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