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Wuppertal / Pressemeldung – 24.10.2018

Die Zukunft in ehrwürdigen Mauern: Wuppertals Stadtbibliothek

Wuppertals Stadtbibliothek ist im Umbruch. Aktuell wurde das 1929 errichtete Gebäude, das die Zentralbibliothek beherbergt, für über zwei Millionen aufwändig saniert. In den ehrwürdigen Mauern hat längst moderne Technik Einzug gehalten.

Während jetzt die Fassade in neuem – alten – Glanz erstrahlt, durchlebt die Bibliothek selbst Veränderungen.

Cordula Nötzelmann ist seit April 2017 neue Leiterin der Stadtbibliothek und möchte die Zentralbibliothek und die Stadtteilbibliotheken mit ihrem Team fit für die Zukunft machen. Digitalisierung ist ein stets präsentes Thema, vom neuen Instagramauftritt bis hin zu Virtueller Realität und Robotik.

„Bibliotheken sind immer Spiegelbild der Gesellschaft“, so Cordula Nötzelmann. Deshalb gibt es abhängig von den Menschen und ihren Bedürfnissen der jeweiligen Stadtteile verschiedene Angebote in den Bibliotheken. Leseförderung und Ausbildung von Lesepaten unterstützen zum Beispiel die Leseförderung. Vorträge, Autorenlesungen, Ausstellungen, aber auch Gaming- und musikalische Angebote machen die Zentralbibliothek für Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Interessen zu einem Anlaufpunkt. E-Books erfreuen sich bei Erwachsenen großer Beliebtheit, aber auch Zeitschriften, Reiseführer und Ratgeber sind gefragt.  Am häufigsten werden jedoch Kinder- und Jugendbücher ausgeliehen. Knapp über die Hälfte der Nutzer sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre.

Die Kinderbibliothek „Bücherschiff“  und die Jugendbibliothek „4Teens“ kooperieren mit Kitas und Schulen. Das Besondere an Wuppertals Bibliothek ist auch hier der Einsatz von innovativen Methoden. Wissen wird nicht nur durch Bücher vermittelt, sondern auch durch geprüfte Lern-Apps.

Dennoch ist die die Stadtbibliothek noch lange nicht am Ziel. Verfahren sollen modernisiert und für den Nutzer verbessert werden, Räume verschönert und die Aufenthaltsqualität dadurch verbessert werden. Schon heute können die Bibliothekskunden ihre ausgeliehenen Medien von zuhause verlängern und Bestellungen verwalten, Die Ausweitung solcher digitaler Services könnte die Nutzung zeitgemäß auch außerhalb der Öffnungszeiten einfach ermöglichen.

Doch trotz technischen Fortschritts und aller Veränderung soll die Bibliothek vor allem das bleiben, was sie schon immer war: Ein Aufenthaltsort für Begegnungen. Für Menschen untereinander und zwischen Mensch und Büchern.

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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