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Wuppertal / Pressemeldung – 04.04.2019

Sperrbezirk wegen Bienenseuche

Bei einem Bienenvolk in Radevormwald wurde die Amerikanische Faulbrut festgestellt. Dabei handelt es sich um eine hoch ansteckende bakterielle Erkrankung, die die Brut der Honigbienen befällt und diese abtötet.

Ausgewachsene Bienen können an der Amerikanischen Faulbrut nicht erkranken, sie können die Krankheit jedoch übertragen. Zum Schutz anderer Bienenvölker gilt ab sofort ein Sperrbezirk. Dazu gehören in Remscheid Teile von Lennep sowie in Wuppertal Teile von Beyenburg. Er erstreckt sich nördlich der K 2 und der Dörperhöhe (L 412), westlich der Börner Str. (B 51), der Ringstr. (B 51), der Schwelmer Str. (L 411), der Windfoche (L 411), dem Siepenplatz (L 411), derLohmühle (L 411) und der Kurvenstr. (L 411), südlich der Porta Westfalica (L 414) sowie östlich der Kreisgrenze zum Oberbergischen Kreis im Bereich zwischen Porta Westfalica (L 414) und Dörpmühle/ Goldenbergshammer.

Der blau umrandete Sperrbezirk

In diesen Sperrbezirk dürfen Bienenvölker weder hinein- noch aus ihm herausgebracht werden.

Für Menschen ist die Amerikanische Faulbrut völlig ungefährlich. Auch der Verzehr von Honig und anderen Bienenerzeugnissen ist unbedenklich.

Für Imker gelten besondere Vorschriften. Jeder Verdacht auf Amerikanische Faulbrut ist dem Bergischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt unverzüglich unter der Telefonnummer 0212/290-2583 anzuzeigen. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind unverzüglich auf Amerikanische Faulbrut amtstierärztlich untersuchen zu lassen. Die Besitzer von Bienenvölkern und Bienenständen sind verpflichtet, zur Durchführung von Untersuchungen entsprechende Unterstützung zu leisten.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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