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Wuppertal / Pressemeldung – 16.04.2019

Fünftes TalTurnier am 25. Mai: Junge Geflüchtete kicken gegen Betriebssportmannschaften

Am 25. Mai 2019 heißt es wieder: Anstoß zur mittlerweile fünften Auflage des TalTurniers. Acht Wuppertaler Betriebsmannschaften eifern ab 10 Uhr an der Sportanlage Oberbergische Straße gemeinsam mit dem Team TalTurnier und dem Team der GESA Stiftung um eine gute Platzierung.

Im Rahmen des Turniers knüpfen die jungen Geflüchteten des Teams TalTurnier spielerisch Kontakte in die Wuppertaler Wirtschaft. Das TalTurnier ist der Höhepunkt eines vom Jobcenter Wuppertal finanzierten Integrationsprojekts des Barmer Sozialträgers GESA.

Einmal wöchentlich trainieren Flüchtlinge unter professioneller Anleitung des früheren Fußballprofis und Ex-Trainer des Wuppertaler SV Thomas Richter. „Ziel ist es, die Menschen sowohl in den Alltag als auch ins Berufsleben zu integrieren. Fußball ist dafür ein ideales Medium, denn anfängliche Sprachbarrieren lassen sich im gemeinsamen Spiel wunderbar mit Händen und Füßen überbrücken“, erklärt Richter, der auch in seiner übrigen Arbeit bei der GESA Menschen auf dem Weg in eine berufliche Beschäftigung unterstützt.

Beim TalTurnier erhalten die jungen Männer die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und Stärken Wuppertaler Unternehmen zu präsentieren. In diesem Jahr sind unter anderem die Firmen Brose Schließsysteme, Sachsenröder, Bobotex sowie die AOK Wuppertal mit dabei.

Anspruchsvolle Trainingseinheiten und Jobcoach

Im Mittelpunkt stehen nicht das Bolzen, sondern anspruchsvolle Trainingseinheiten, wie sie auch die echten Profis im Training durchlaufen. Ein Jobcoach ergänzt die sportlichen Aspekte des Projekts und hilft zum Beispiel bei der Suche nach Praktikumsplätzen, bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen oder bei der Vermittlung von Sprachkursen.

„Damit schließt sich der Bogen des TalTurniers zu der allgemeinen Intention der GESA: Seit mehr als 20 Jahren gibt die GESA Menschen Arbeit und Perspektive. Beim TalTurnier verbinden wir diesen Anspruch mit einer sportlichen Komponente“, resümiert Geschäftsführer Ulrich Gensch.

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