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Wuppertal / Pressemeldung – 05.12.2019

Inklusionsday 2019: Junge Menschen mit Behinderungen lernen Unternehmen kennen

Das Netzwerk Anschub veranstaltete gemeinsam mit dem Bergischen Fachkräftebündnis am Dienstag den Inklusionsday 2019. Rund 100 Schüler von Wuppertaler Förderschulen bekamen hierbei die Gelegenheit, in Unternehmen und in die Berufswelt reinzuschnuppern.

Gleichzeitig konnten Unternehmen das Potenzial von Schüler mit geistiger, körperlicher oder emotionaler Behinderung kennenlernen. Eingebettet ist der Inklusionsday 2019 in die Woche der Menschen mit Behinderung, die bereits am Montag durch NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart in der Wuppertaler Junior Uni eröffnet wurde. Zu den teilnehmenden Unternehmen zählte auch die GESA: Schüler der städtischen Ulle-Hees-Förderschule – begleitet von Mitarbeitern des Jobcenter-Projekts Talworks (bieten Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine umfangreiche, praxisorientierte schulische Berufsvorbereitung) – und der Schule am Nordpark erhielten einen Einblick in verschiedene Unternehmensbereiche.

Etwa zehn Schüler der Ulle-Hees-Schule erhielten am Holzenergiehof der GESA einen Einblick in das Berufsleben. Nach einem Rundgang über das Gelände durften die Jugendlichen selbst mit anpacken: Mit Arbeitskleidung und Waage ausgestattet, galt es Säcke mit Brennholz zu füllen. Eine Aufgabe, die neben körperlicher Fitness auch Konzentration erfordert und den Jugendlichen ein Gefühl davon vermittelt, welches Potenzial in ihnen steckt. Anschließend ging es in die Garten- und Landschaftsbau-Abteilung der „Grüntal“. Dort konnten die Schüler den Gerätepark eines Inklusionsunternehmens kennenlernen, das am ersten Arbeitsmarkt agiert und Dienstleistungen rund um Malerarbeiten, Gebäudereinigung sowie Garten- und Landschaftsbau anbietet.

Was bringt die Zukunft: Vielleicht Maler und Lackierer?

Zeitgleich besuchten Jugendliche der Schule am Nordpark das Zentrum für Aus- und Weiterbildung der GESA in Wichlinghausen. Bevor die Schüler im Alter zwischen 13 und 15 Jahren selbst den Pinsel schwingen durften, erhielten sie einen Überblick, welche Herausforderungen und Chancen mit einer Ausbildung zum Maler und Lackierer verbunden sind. Mit viel Kreativität und Konzentration brachten die Jugendlichen anschließend eigene Kunstwerke zu Papier und machten sich mit den Werkstoffen, die in einer Ausbildung zum Maler und Lackierer zum Einsatz kommen, vertraut.

Die städtische Ulle-Hees-Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung nahm bereits zum zweiten Mal am Inklusionsday teil.

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Bildnachweise

  • GESA
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