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Wuppertal / Pressemeldung – 11.12.2019

Sporthalle Nevigeser Straße steht zum Sommer 2021

Es ist so weit: Die Gründungsarbeiten für die neue Sporthalle an der Nevigeser Straße haben begonnen. Oberbürgermeister Andreas Mucke legte am heutigen Mittwoch, 11. Dezember 2019, eigenhändig die Kapsel mit den Wünschen der Schüler in den Grundstein.

Die Mädchen und Jungen der Gesamtschule Uellendahl-Katernberg und der Grundschule Kruppstraße hatten die Wünsche für die Zukunft zusammengetragen.

„Das ist eine gute Nachricht für die Gesamtschule Katernberg und die Grundschule Kruppstrasse: Endlich kann der Bau der Sporthalle beginnen. Jetzt legen wir den Grundstein und ab dem Schuljahr 2021/22 können Schülerinnen und Schüler sowie unsere Sportvereine in der neuen Halle an der Nevigeser Strasse Sport treiben.“, freut sich Mucke. Auch für den Vereinssport tun sich neue Möglichkeiten auf. Denn das neue Gebäude mit einer Dreifach- und einer Einfachsporthalle wird den räumlichen Bedürfnissen der künftigen Nutzer auf den Leib geschneidert.

„Die Planung basiert auf einem Raumkonzept, das mit den Leitungen von Grund- und Gesamtschule abgestimmt wurde“, erläutert Schuldezernent Dr. Stefan Kühn. Und Sportdezernent Matthias Nocke ergänzt: „Für einzelne Sportarten werden die Rahmenbedingungen gezielt und deutlich verbessert.“

Mit Blick auf den inklusiven Sportunterricht werden zwei der acht Umkleiden barrierefrei hergerichtet. Vier der 40 Stellplätze stehen Menschen mit Behinderung zur Verfügung. Die Sporthalle wird mit einem für Rollsport geeigneten Boden ausgestattet und berücksichtigt die besonderen technischen Anforderungen für den Fechtsport. Veranstaltungen mit bis zu 100 Gästen sind möglich.

Wie ein Steg ins Wasser schiebt sich das Gebäude fast sieben Meter mit einem Schulungs- und Besprechungsraum in die etwa neun Meter tiefer gelegene Nevigeser Straße. Unter diesem markant ins Auge fallenden Überhang befindet sich künftig der fußläufige Haupteingang, der über das Treppenhaus und einen öffentlich zugänglichen Aufzug sowohl die Sporthalle als auch das gesamte Plateau oberhalb der Nevigeser Straße barrierefrei erschließt. Die Zufahrt mit dem Fahrzeug erfolgt weiter nördlich in Höhe des dort entstehenden Discounters. Diesen verbindet ein im Osten der Sporthalle verlaufender Fußweg mit dem Wohngebiet am Kuckelsberg.

Die Pläne sehen für das neue Gebäude mit seinen insgesamt rund 3000 Quadratmetern Brutto-Grundfläche einen Sockel aus dunklem Klinker vor. Die oberen Hallenbereiche lassen sich an gedämmtem, mit grünlichem Vlies hinterlegtem Profilglas ablesen. Die Dächer der Einfachsporthalle sowie der Umkleide- und Erschließungstrakte – und damit 50 Prozent der Dachfläche – werden begrünt. Das Gebäude wird im Passivhausstandard errichtet, der über die Anforderungen der Energieeinsparverordnung hinausgeht. Die Verwendung von vorgefertigten Bauteilen (Systemmodulen) ermöglicht eine kurze Bauzeit. Dr. Hans-Uwe Flunkert, Betriebsleiter des Gebäudemanagements der Stadt Wuppertal (GMW): „Ich bin sehr stolz darauf, dass die Sporthalle komplett von Kolleginnen und Kollegen aus dem GMW entworfen wurde.“

Nachdem sich ein Unternehmen gefunden hatte, hatte der Rat im September dieses Jahres der Errichtung zu Baukosten von 11,6 Millionen Euro zugestimmt. Sie werden mit 10,16 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ vom Land Nordrhein-Westfalen und der NRW.BANK sowie mit 1,44 Millionen Euro aus der Bildungspauschale des Landes finanziert. (Die vorangegangenen Tiefbauarbeiten schlugen mit 600.000 Euro zu Buche.) Die Einrichtungskosten in Höhe von 125.000 Euro werden aus der Sportpauschale des Landes bestritten.

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  • © Stadt Wuppertal | Medienzentrum
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