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Wuppertal / Pressemeldung – 27.02.2019

Bürgerbudget 2019: Ideen noch bis zum 24. März einreichen

Noch bis zum 24. März können Ideen für das zweite Wuppertaler Bürgerbudget eingereicht werden. 165.000 Euro stehen in diesem Jahr für Ideen aus der Bürgerschaft zur Verfügung.

Mehr als 80 sind es schon – es können aber gerne noch mehr werden. Aktuell können für das Bürgerbudget 2019 noch Ideen eingereicht werden. Deshalb kommt das zuständige Bürgerbeteiligungs-Team bei der Stadt dem Wunsch vieler Interessierter nach und verlängert die Frist, in der gute Ideen fürs Bürgerbudget eingereicht werden können, bis zum 24. März.

Insgesamt 165.000 Euro stehen in diesem Jahr für das Bürgerbudget zur Verfügung. Neue Projekte für das Bürgerbudget sollen maximal 50.000 Euro kosten, innerhalb der nächsten zwei Jahre umsetzbar sein, im Handlungsspielraum der Stadt liegen und generell zum Wohl der Menschen in der Stadt beitragen.

Das Wuppertaler Bürgerbudget findet bereits zum zweiten Mal statt. Beim ersten Bürgerbudget wurden fünf Gewinnerideen realisiert: So wurde ein Spielplatz saniert, Urban Gardening finanziert, Sitzbänke für die Nordbahntrasse möglich gemacht, die Taschengeldbörse verlängert und ein neues Ausstellungsmodul in der Alten Synagoge entwickelt.

Um möglichst vielen Wuppertalern die Möglichkeit zu bieten, sich beim Bürgerbudget einzubringen, wird es wieder unterschiedliche Beteiligungsangebote geben – sowohl online als auch offline.

Bis zum 24. März können in 17 Bezirksstationen über die neue Beteiligungs- und Dialogplattform www.talbeteiligung.de/buergerbudget, telefonisch (0202/563-6194 oder 0202/563-5749) und per E-Mail (laura.adamstadt.wuppertalde oder claraleonie.utschstadt.wuppertalde) Ideen für das Bürgerbudget eingereicht werden. 

Vom 1. bis zum 21. April können diese Vorschläge online bewertet werden. Die TOP-100-Ideen werden in einer Bürgerwerkstatt am 29. April auf ihre Gemeinwohlorientierung überprüft und auf eine TOP-30 reduziert. Diese Vorschläge durchlaufen dann von Mai bis September die Detailprüfung der Verwaltung, bei der die Kosten und Umsetzungsmöglichkeiten im Einzelnen aufgeschlüsselt werden.

Die Gewinnerideen fließen in den Haushaltsplan ein und werden anschließend umgesetzt.

Im Vergleich zum vorangegangenen Bürgerbudget gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen. Die zur Verfügung stehende Summe von 165.000 Euro ist etwas höher als beim Bürgerbudget 2017 – damals waren es 150.000 Euro. Der Betrag für 2019 setzt sich aus 100.300 Euro aus dem städtischen Haushalt, 4.700 Euro Übertrag aus dem vorigen Bürgerbudget und 60.000 Euro von externen Unterstützern (unter anderem die Firma KNIPEX) zusammen.

Abstimmung in Stationen

Erstmals eingerichtet wurden 17 Bezirksstationen an öffentlichen Orten wie Stadtteilzentren, Stadtbibliotheken, der Skatehalle Wicked Woods oder im Zentrum für gute Taten, um das Bürgerbudget noch stärker in die Quartiere einzubinden. So soll den Wuppertalern die Möglichkeit gegeben werden, direkt vor Ort ihre Ideen einzureichen und in der Wahlphase im September für ihre Lieblingsprojekte abzustimmen.

Um allen Vorschlägen die gleiche Chance einzuräumen, Stimmen zu erhalten, werden sie gleichzeitig am Ende der Einreichungsphase online freigeschaltet. Außerdem wird schon nach dem Grob-Check der Ideen über den Gremienvorbehalt informiert. Damit soll frühzeitig geklärt werden, welches Gremium über die Umsetzung einer Idee zu entscheiden hätte und ob dies gegebenenfalls die Umsetzung einer Idee erschweren könnte. Für den Fall, dass eine Bezirksvertretung zuständig ist, wird das entsprechende Gremium im Sommer um eine Stellungnahme zu der Idee gebeten.

Koordiniert wird das Bürgerbudget von der Stabsstelle für Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement in Zusammenarbeit mit der Kämmerei. „Angesichts der guten Resonanz beim letzten Bürgerbudget darf man gespannt sein, wie viele Menschen dieses Mal mitmachen und ihre Ideen für Wuppertal einbringen“ so Oberbürgermeister Andreas Mucke, dem diese Stabsstelle unmittelbar zugeordnet ist.

Einreichung von Ideen für das Bürgerbudget:

Online: www.talbeteiligung.de/buergerbudget

Vor Ort: in den 17 Bezirksstationen (Übersicht mit Standorten und Öffnungszeiten)

Telefonisch: unter 0202/563-6194 oder 0202/563-5749

Per E-Mail: an laura.adamstadt.wuppertalde oder claraleonie.utschstadt.wuppertalde

 

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