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Wuppertal / Pressemeldung – 05.02.2019

Berliner Platz: Wupper-Promenade und Radwege

Rund um den Berliner Platz wird sich einiges tun: Fördermittel ermöglichen den Ausbau von Fahrradwegen und einer Wupper-Promenade.

„Für die Neugestaltung rund um den Berliner Platz mit den Aufwertungen etwa des Schöneberger Ufers, des Berliner Straße und der Rosenau hat das Land rund 1,3 Millionen Euro Fördermittel bewilligt“, freut sich Oberbürgermeister Andreas Mucke.

Für die Berliner Straße ist vor allem der Ausbau der vorhanden Radwege vorgesehen. Die derzeitige Größe der Parkplätze erlaubt eine Verringerung der Tiefe, so dass der neue Radweg problemlos eingepasst werden kann.

Das paralell verlaufende Schöneberger Ufer wird künftig als multifunktional nutzbare, urbane Promenade entlang der Wupper ausgebaut. Dazu wird die Trennung zwischen Straße und Gehweg aufgehoben und die Promenade bis an die Wuppermauer verbreitert, so dass alle Verkehrsteilnehmer die neue Fläche als Fahr- und Fußweg gemeinsam nutzen können. Damit die Wupper gut zur Geltung kommt, wird ein Teil des Gebüsches auf der gegenüber liegenden Rosenau zurück genommen. Zur Abrundung wird eine neue Beleuchtung nach einem eigens hierfür entwickelten Beleuchtungskonzept installiert. „Das Schöneberger Ufer soll attraktive Wupperpromenade werden“, erläutert Dr. Stefan Kühn, Dezernet für Soziales, Jugend, Schule und Integration.

Rosenau schon heute beliebt

Die Rosenau selbst erfreut sich schon heute besonderer Beliebtheit. Aber auch hier soll sich einiges verbessern: Die Auslichtung und der Rückschnitt der üppigen Sträucher und Büsche soll einen durchgängigen Einblick auf alle Bereiche der Rosenau gewährleisten und Angsträume reduzieren.

Der Peter-Hansen-Platz, als Vorplatz der Färberei ist auch heute bereits ein beliebter und ebenfalls gut besuchter Quartiersplatz im Stadtteil. Diese Funktion soll verstärkt werden, indem der Straßenraum östlich des Platzes als erweiterte Platzfläche im Übergang zum Schöneberger Ufer gepflastert wird. So soll der fahrende Verkehr beruhigt und gleichzeitig die Anbindung an die neue Promenade entlang der Wupper betont werden.

Der Berliner Platz bleibt in seinem jetzigen Zuschnitt erhalten, weil eine wesentliche bauliche Veränderung aus förderrechtlichen Gründen noch nicht möglich ist. Trotzdem soll es auch hier eine moderate Veränderung geben: Die Treppenanlage am westlichen Platzrand wird nach Osten verschoben, so dass ein großzügiger Raum entsteht. Der Platz östlich der Treppe erhält eine abschließende Fassung mit Bäumen als Ergänzung der vorhandenen Bäume. Die vorhandene Radwege werden ausgebaut und  die Platzfläche mit mobilen Möbel, die zum Aufenthalt einladen, aufgewertet und so mehr belebt.

Auch wenn der Berliner Platz als Namensgeber dieser Maßnahme nur geringfügig umgebaut wird, profitiert doch gerade der an den Bahnhof Oberbarmen grenzende Platz erheblich von der umfassenden Baumaßnahme mit einem Finanzvolumen von rund 1,7 Millionen Euro. Hier laufen die Fahrradwege von der Berliner Strasse und dem Schöneberger Ufer zusammen. Der Platz selbst soll künftig von vielen Menschen aus dem Quartier, Passanten und nicht zuletzt Besuchern der Nordbahntrasse belebt werden. Mit dem Bahnhof Oberbarmen als großem Ankunftsort für Reisende mit der Bahn und einem modernen Fahrradwegenetz wird die Anbindung an die Nordbahntrasse und die zukünftige Schwarzbachtrasse verbessert und das Quartier insgesamt aufgewertet.

Die Baumaßnahme beginnt in diesem Jahr und muss –so die Auflage des Fördergebers- im Sommer 2022 abgeschlossen sein. „Der Berliner Platz und sein Umfeld sind für die Wahrnehmung von Oberbarmen von zentraler Bedeutung. Daher ist die Attraktivitätssteigerung ein wichtiger Baustein für die Entwicklung des Stadtteils“, so Dr.  Stefan Kühn.

Die Pläne für die Umgestaltung des Platzes hat das Büro DTP aus Essen erstellt. Voraus gegangen war ein breiter Beteiligungsprozess, unterstützt von ISG und Quartierbüro, um möglichst viele Wünsche der Bürger in die Neuplanung rund um den Berliner Platz einzubeziehen. Ideen für ein besseres Zusammenleben wurden im Rahmen eines Platzfestes, eines Expertenworkshops und bei Planungsrundgängen zur Diskussion gestellt.

 

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal

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