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Wuppertal / Pressemeldung – 10.07.2019

Rückstau bei den Bauanträgen: Bauamt testet veränderten Service

Um mehr Zeit zur Bearbeitung von Anträgen zu gewinnen, testen das Bauordnungsamt und die Untere Denkmalbehörde reduzierte allgemeine Sprechzeiten. Individuelle Termine mit den Sachbearbeitern sind jederzeit möglich. Auch die Bürgerberatung Bauen berät weiter in vollem Umfang.

Die Bauanträge stapeln sich. Genehmigungsverfahren werden immer komplizierter. Die neue Landesbauordnung mit ihren über hundert Neuerungen hat jede Menge zusätzliche Aufgaben gebracht. Die Mitarbeiter arbeiten am Limit und schaffen trotzdem keine Besserung. Bei der Besetzung freier Stellen wird der Fachkräftemangel zum immer größeren Problem. Bauherren beklagen monatelange Bearbeitungszeiten.

Allgemeine Sprechzeiten auf einen Tag konzentriert

In dieser Situation haben das Bauordnungsamt und die Untere Denkmalbehörde der Stadt sich selbst eine Prozessüberprüfung verordnet und werden dabei von der Stadtspitze unterstützt. Ein Paket von Sofortmaßnahmen soll parallel dabei helfen, die Mitarbeiter kurzfristig zu entlasten. Zu diesem Paket gehört ein Versuch, mit reduzierten allgemeinen Sprechzeiten mehr Bearbeitungszeit für die Bauanträge zu schaffen.

Dazu sollen die bisher zwei wöchentlichen Sprechzeiten (dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr) mit Beginn der Sommerferien ab dem 15. Juli für eine Testphase auf einen um eine Stunde verlängerten Sprechtag (donnerstags von 9 bis 13 Uhr) konzentriert werden. Unabhängig von dieser öffentlichen Sprechzeit bleibt die Möglichkeit der Bauherren und Architekten, mit ihren Sachbearbeitern persönliche Termine zu vereinbaren. Auch der Service der Bürgerberatung Bauen bleibt: Hier können sich Bürger mit Bauabsichten vorab informieren und so lange Verfahrenswege verkürzen: Montag, Dienstag und Donnerstag jeweils von 8 Uhr bis 12 Uhr und zusätzlich am Donnerstagnachmittag von 14 Uhr bis 16 Uhr.

 

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  • Stadt Wuppertal
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