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Wuppertal / Pressemeldung – 20.05.2019

Schwebebahn: Oberbürgermeister informiert sich vor Ort über aktuelle Arbeiten

Gemeinsam mit Ulrich Jaeger, Chef von WSW Mobil, und Michael Krietemeyer, technischer Leiter der Schwebebahn, hat sich Oberbürgermeister Andreas Mucke an der Schwebebahnstation Loher Brücke (Junior Uni) über den aktuellen Stand der Bauarbeiten informiert.

Laut Wuppertaler Stadtwerke sind die Arbeiten im Zeitplan, sodass der Betrieb der Schwebebahn voraussichtlich am 1. August wieder aufgenommen werden kann. Seitdem im November 2018 eine Stromschiene vom Gerüst gestürzt war, ist das beliebte Nahverkehrsmittel in Zwangspause.

„Die Schwebebahn muss so schnell wie möglich wieder fahren! Das ist uns Wuppertalerinnen und Wuppertalern sehr wichtig. Und so ein Unfall mit der Stromschiene darf nie wieder passieren“, macht Oberbürgermeister Andreas Mucke deutlich. „Die Schwebebahn ist das wichtigste Wuppertaler Verkehrsmittel und das Wahrzeichen der Stadt.“

Ulrich Jaeger und Michael Krietemeyer zeigten vor Ort, wie der aktuelle Stand der Arbeiten aussieht. Um ein erneutes Herabfallen der Stromschiene zu verhindern, wurde ein zusätzliches Sicherungssystem entwickelt: Zum einen wurden in den vergangenen Wochen etwa 18.000 neue Klemmbacken zur Befestigung der Stromschiene angebracht, zum anderen werden seit dieser Woche erste Teile von insgesamt 2300 zusätzlichen Metallklemmen montiert. Dafür müssen über 10.000 Löcher in das Gerüst gebohrt und mit Schrauben versehen werden. Die letzten Teile – extra für die Schwebebahn produzierte Spezialhalterungen – werden voraussichtlich ab Ende Juni angebracht.

Neues Betriebssystem wird auf Herz und Nieren getestet

Derzeit wird das neue Betriebssystem auf Herz und Nieren getestet, daher sind auch noch in dieser Woche einzelne neue Schwebebahnen auf der Strecke zu sehen. Die Gerüstarbeiten gehen ebenfalls weiter: Wegen der Testfahrten können die WSW-Mitarbeiter die Arbeiten überwiegend nur abends und nachts erledigen.

Die Stadtwerke beziffern die voraussichtlichen Kosten des Unfalls und die Folgekosten des Ausfalls der Schwebebahn auf rund 2,3 Millionen Euro. Diese Summe beinhaltet Einnahmeausfälle beim Kartenverkauf, Kosten für Sicherungsmaßnahmen und für den Ersatzverkehr mit Bussen.

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Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal

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