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Wuppertal / Pressemeldung – 11.09.2019

Stadt und Gesellschafter suchen neue Leitung für das Von der Heydt-Museum

Die Stadt Wuppertal und die in der Von der Heydt gGmbH vertretenen Gesellschafter suchen gemeinsam mit hochkarätigen Experten der deutschen Kulturszene die neue Leitung für das Von der Heydt-Museum.

Drei große Persönlichkeiten der deutschen Kunstszene unterstützen die Stadt Wuppertal und die Von der Heydt gGmbH auf der Suche nach einer neuen Leitung für das international renommierte Von der Heydt-Museum: die Kunsthistorikerin und Stuttgarter Museumsdirektorin Ulrike Groos, der Bildhauer und Ehrenbürger der Stadt, Sir Anthony Cragg, Gründer und mit der Cragg Foundation Träger des Skulpturenparks Waldfrieden, und der deutsch-britische Kunsthistoriker und Kurator Felix Krämer, Generaldirektor des Düsseldorfer Kunstpalastes.

Prominente Experten fungieren als Berater

Die prominenten Experten werden als Berater fungieren und ihre Netzwerke nutzen, um potentielle Kandidatinnen und Kandidaten auf die freie Leitungsposition in Wuppertal aufmerksam zu machen. Das haben Oberbürgermeister Andreas Mucke, Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig und Kulturdezernent Matthias Nocke mit den Gesellschaftern der Von der Heydt gGmbH vereinbart, in der die Jackstädt-Stiftung, die Brennscheidt-Stiftung und der Kunst- und Museumsverein vertreten sind.

Am Mittwoch, 11. September, wurden die Mitglieder des neuen Auswahlgremiums dem Kulturausschuss bekannt gegeben. Ein vorangegangenes Auswahlverfahren unter der alleinigen Regie der Stadt war ohne ein einvernehmliches Ergebnis geblieben. Daher wurde jetzt das gemeinsame Verfahren mit hochkarätiger Expertise aus der Fachwelt gewählt, zumal der oder die Neue sowohl die Museumsleitung als auch die Geschäftsführung der gGmbH innehaben soll.

Gerhard Finckh hinterlässt große Fußstapfen

„Die Fußstapfen, die Gerhard Finckh hinterlässt, sind groß“, betonte Oberbürgermeister Andreas Mucke zur Kandidatensuche. „Das Von der Heydt-Museum hat unter seiner Leitung international Furore gemacht und seinen guten Ruf noch einmal erheblich verbessert. Wir brauchen wieder eine Persönlichkeit, die große, ambitionierte Ausstellungen ebenso meistern kann wie die angemessene Präsentation der kostbaren eigenen Sammlung, eine ausgewiesene Fachfrau oder einen Fachmann für Kunstmanagement und Kommunikation.“

Es stehen große Zukunftsaufgaben an

„Dass die Stadt zunächst alleine auf die Suche gegangen ist, war nicht das richtige Signal an unsere engagierten Partner“, erklärte Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig zum nun gewählten gemeinsamen Verfahren. „Es stehen große Zukunftsaufgaben im Museum an, nicht nur in Bezug auf die Ausstellungen, sondern ebenso etwa im Bereich der Digitalisierung. Die können wir nur in der bewährten Kooperation mit den Museumsgesellschaftern stemmen. Und dieser Kooperation tragen wir nun auch mit der Findungskommission umfassend Rechnung.“

Dank an die renommierten Berater

Kulturdezernent Matthias Nocke erklärte zum vorgestellten Verfahren: „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, drei renommierte, international vernetzte Persönlichkeiten für eine Mitarbeit zu finden, wofür ich mich sehr herzlich bei ihnen bedanke. Ich bin überzeugt, dass es mit dem nunmehr gewählten Verfahren gelingen wird, eine neue Direktorin oder einen neuen Direktor zu finden, die oder der mit der exzellenten Sammlung unseres Hauses erfolgreich für die Kunst, das Von der Heydt-Museum und Wuppertal arbeiten wird.“

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