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Wuppertal / Pressemeldung – 06.02.2020

Schulden und Kredite: Positive Entwicklung

„Sehr erfreulich“ beurteilt Stadtdirektor und Kämmerer Dr. Johannes Slawig die aktuelle Entwicklung der Schulden und Kassenkredite. Seit 2014 hat die Stadt 20 Prozent ihrer Kassenkredite getilgt – dank eines strikten Sparkurses, niedriger Zinsen und der Stärkungspaktzuschüsse des Landes.

Die Investitionskredite sind von 663,2 Millionen Euro am 31. Dezember 2018 auf 639,1 Millionen Euro zum Stand 31. Dezember 2019 gesunken. Die Verbesserung um -24,1 Millionen Euro führt Slawig in erster Linie auf die planmäßige Tilgung eines Kredits zur Finanzierung des Schweberbahngerüstes und eine geringere Kreditaufnahme zurück.

182,5 Millionen Euro weniger Kassenkredite

Die Kassenkredite haben sich von 1.363,8 Millionen Euro 2018 auf 1.181,3 Millionen 2019 und damit um -182,5 Millionen Euro reduziert. Ursache seien hier vor allem Mittel aus dem Stärkungspakt für 2017 und 2018 sowie bessere Steuereinnahmen, so Dr. Slawig.

In seiner Dezember-Sitzung hatte der Rat beschlossen, die Vergnügungssteuer zu erhöhen. Jetzt legt die Kämmerei  der Politik die neue Satzung zur Entscheidung vor. Danach wird die Vergnügungssteuer, mit der Spielautomaten belegt werden, von 21  auf 22 Prozent erhöht. Die Stadt erwartet dadurch sowie durch intensivere Kontrollen Mehreinnahmen von rund 600.000 Euro.

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