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Wuppertal / Pressemeldung – 19.03.2020

Einwohnermeldeamt: Besuch nur mit Termin

Lieber sicher statt schnell: Was im Autoverkehr ein guter Rat ist, gilt jetzt auch für Ausweisdokumente. Menschen sollen wegen des Corona-Virus möglichst alle sozialen Kontakte vermeiden. Dies gilt auch für Behördenbesuche.

Das Innenministerium hat klargestellt, dass Bürgern keine Nachteile entstehen, wenn Personalausweise und Reisepässe zum jetzigen Krisenzeitpunkt nicht neu beantragt werden.

„Das Innenministerium hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein vorhandenes gültiges Dokument reicht – entweder der Reisepass oder der Personalausweis. Auch ein abgelaufener Ausweis gilt noch als „Identitätsnachweis. Die Bürger können somit ihrer Pflicht zum Identitätsnachweis nachkommen. Dem Ministerium ist wichtig, dass Menschen jetzt dem dringenden Rat der Bundes- und Landesregierung folgen und zu Hause bleiben.  Das Einwohnermeldeamt Wuppertal weist darauf hin, das durch den eingeschränkten Dienstbetrieb keine Nachteile bei möglichen Fristversäumnissen entstehen und kein Verwarngeld verlangt wird. Dies hat auch das Ministerium ausdrücklich bestätigt“, erläutert Jochen Siegfried, Leiter des Bürgeramtes.

Immer noch kommen Menschen ohne Termin in das Einwohnermeldeamt am Steinweg. Das kann nicht funktionieren: Auch dieses Amt arbeitet nur mit einer reduzierten Besetzung und unter eingeschränkten Bedingungen. Deshalb werden die schon vereinbarten Termine nach Einlasskontrolle bearbeitet. Menschen, die spontan und ohne Termin kommen, können deshalb nicht bedient werden.

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  • Stadt Wuppertal
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